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Vorhofflimmern: Mehr Komplikationen und Todesfälle bei Frauen
Hinweise mehren sich, dass Frauen und Männer durch kardiovaskuläre Risikofaktoren unterschiedlich stark gefährdet sind. So führen Rauchen und Diabetes bei Frauen häufiger zu koronarer Herzkrankheit, das Schlaganfallrisiko ist bei Diabetikerinnen ebenfalls höher. Ob dieser Geschlechterunterschied auch auf das Vorhofflimmern zutrifft, untersuchte ein im BMJ publizierter systematischer Review mit Metaanalsyse.
BMJ 2016;352:h7013 , Emdin CA et al.

COPD und kardiovaskuläre Begleiterkrankungen
Epidemiologische Studien zeigten, dass die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit einer Reihe von Komorbiditäten assoziiert ist, deren Diagnostik und Behandlung zunehmend in den Fokus der Betreuung von COPD-Patienten rückt. Ein systematischer Review mit Metaanalyse quantifizierte die Zusammenhänge zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und kardiovaskulären Risikofaktoren und COPD.
Lancet Respir Med. 2015;3:631-39 , Chen W et al.

Akuter Myokardinfarkt: Koronarembolien selten, aber gefährlich
Koronarembolien sind eine relativ seltene, aber bedeutsame nicht atherosklerotische Ursache für einen akuten Myokardinfarkt. Eine japanische Studie im Fachblatt Circulation untersuchte Häufigkeit, Ursache und Prognose koronarembolischer Herzinfarkte.
Circulation 2015, Online Publikation am 25. Juni , Shibata T et al.

Plötzlicher Herztod: Häufigkeit von ICD-Versagen unterschätzt
Implantierbare Cardioverter Defibrillatoren (ICD) und Herzschrittmacher sind etablierte Systeme zum Schutz vor lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen. Die Datenlage zu den Ursachen von plötzlichem Herztod bei deren Trägern ist aber noch dürftig. Eine prospektive Autopsie-Studie im JAMA Internal Medicine wollte Klarheit schaffen.
JAMA Intern Med. 2015, Online Publikation am 22. Juni , Tseng ZH et al.

Vorhofflimmern ein weltweit zunehmendes Problem
Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste Herzrhythmusstörung mit einer in den letzten Jahrzehnten weltweit zunehmenden Prävalenz. Ein aktueller systematischer Review im Fachblatt Circulation hat die Entwicklung der Erkrankungszahlen im letzten Jahrzehnt abgebildet und liefert damit wichtige Daten zu Verbesserungen im Kampf gegen das VHF.
Chugh SS et al. , Circulation 2013; Online Publikation am 17. Dezember

Bei Vorhofflimmern Übergewicht reduzieren
Übergewicht ist ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Vorhofflimmern. Aber auch bei bestehendem Vorhofflimmern wirkt sich eine Gewichtsreduktion positiv auf die Rhythmusstörung aus. So lautet das Ergebnis einer Australischen Studie, die im Journal of the American Association publiziert wurde.
JAMA. 2013;310(19):2050-2060 , Abed HS et al.

Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz: Was bringen Betablocker?
In den Leitlinien zur Herzinsuffizienz sind Betablocker ein Eckpfeiler, um Morbidität und Mortalität zu reduzieren, ohne hinsichtlich des Herzrhythmus zu differenzieren. Eine akutelle Metaanalyse im Journal of the American College of Cardiology: Heart Failure weist nun darauf hin, dass sich der Überlebensvorteil auf Patienten im Sinusrhythmus beschränkt.
JCHF 2013;1:21-28 , Rienstra R et al.

Vorhofflimmern: Digoxin erhöht möglicherweise Sterblichkeit
Digoxin wird neben Betablockern und Kalziumantagonisten bei Vorhofflimmern zur Frequenzkontrolle eingesetzt. Eine post-hoc Analyse der AFFIRM-Daten stellt Digoxin nun in Zusammenhang mit einer erhöhten Sterblichkeit. Ob die Mortalitätserhöhung aufgrund eines direkt toxischen Effekts oder auf den häufigeren Einsatz bei komorbiden Patienten zurückzuführen ist, bleibt allerdings unklar.
Eur Heart J 2012; Online Publikation am 27. November , Whitbeck MG et al.

Frühdiabetes: Basalinsulin und Fischöl ohne Nutzen
In der ORIGIN-Studie wurden bei Patienten mit einem Prä- oder Frühdiabetes parallel zwei Strategien zur Reduktion der kardiovaskulären Inzidenz geprüft: Frühe Behandlung mit Basalinsulin und Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (Fischöl). Die Ergebnisse waren ernüchternd.
N Engl J Med. 2012, Online Publikation am 11. Juni , The ORIGIN Trial Investigators

Azithromycin und kardiale Sicherheit
Makrolide können das QT-Intervall verlängern und damit das Auftreten von Kammerflimmern und plötzlichen Herztod begünstigen. Für Azithromycin gab es in Studien bisher keine Belege dafür. In einer Kohortenstudie im NEJM war das Risko für kardiovaskuläre Todesfälle auch unter Azithromycin erhöht, das absolute Risiko war allerdings gering.
N Engl J Med 2012;366:1881-1890 , Ray WA et al.

Vorhofflimmern: CHA2DS2-VASc-Score verbessert Einschätzung des Schlaganfallrisikos
Der CHA2DS2-VASc-Score ist eine Modifiaktion des in Europa häufig verwendeten CHADS2-Scores und erlaubt eine etwas feinere Differenzierung bei Patienten mit geringem Schlaganfallrisiko. Ob diese Verfeinerung tatsächlich auch eine bessere Risikostratifizierung ermöglicht, wurde in einer Registerstudie, der bislang grössten Studie zur Validierung des neuen Score-Systems geprüft.
Thromb Haemost 2012;107(6) , Olesen JB et al.

ARISTOTLE: Auch Patienten mit Schlaganfall-Anamnese profitieren
In einer aktuellen Subgruppenanalyse der ARISTOTLE-Studie profitieren auch jene Patienten mit Vorhofflimmern von Apixaban (Faktor Xa-Hemmer), die zuvor bereits einen Schlaganfall oder eine TIA erlitten hatten.
Lancet Neurology 2012, Online Publikation am 8. Mai , Easton D et al. for the ARISTOTLE Committees Investigators

Vorhofflimmern: Frauen haben höheres Hirnschlagrisiko - trotz Antikoagulation mit Warfarin
Frühere Studien ergaben, dass Frauen mit Vorhofflimmern ein höheres Hirnschlagrisiko haben als Männer. Als mögliche Ursache wird eine unzureichende Antikoagulation mit Warfarin bei Frauen diskutiert. Eine kanadische Studie im JAMA untersuchte nun diesen Zusammenhang.
JAMA 2012;307:1952-1958 , Meytal Avgil Tsadok

VHF: Klinischer Nettobenefit der drei neuen oralen Antikogulanzien bei unselektierten Patienten
In einer Dänischen Studie überwog bei unselektierten Patienten der klinische Nettobenefit bei allen drei neuen Antikoagulantien zur Hirnschlagprophylaxe bei Vorhofflimmern im Vergleich zu Warfarin. Für die Studie wurden die Daten aus den Zulassungsstudien auf Patienten des Dänischen Nationalen Patientenregisters extrapoliert.
Thromb Haemost. 2012;107:584-589 , Banerjee A et al.

Subklinisches Vorhofflimmern als Hirnschlagrisiko
Bei etwa einem Viertel der Hirnschläge bleibt die Ursache ungeklärt. Subklinisches Vorhofflimmern könnte hier eine bedeutsame Rolle spielen. Welche Relevanz asymptomatisches bzw. subklinisches VHF dabei hat, wurde in der ASSERT-Studie untersucht.
N Engl J Med 2012;366:120-129 , Healey JS et al. for the ASSERT Investigators

Vorhofflimmern: CHADS2-Score liefert zusätzliche prognostische Informationen
Der CHADS2-Score ist ein validierter, einfacher Risikoscore zur Abschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern und damit zur Indikationsstellung zur antithrombotischen Behandlung. Der Score liefert scheinbar auch zusätzliche prognostische Informationen, wie eine neue Subgruppenanalyse der RELY-Studie (Dabigatran vs. Warfarin) zeigt.
Ann Intern Med 2011;155:660-667 , Oldgren J et al.

COX-2-Hemmer und kardiovaskuläres Risiko
Nach der Marktrücknahme des selektiven COX-2-Hemmers Rofecoxib blieb die Frage offen, ob die anderen Cyclooxygenase-Hemmer ebenfalls ein erhöhtes kardovaskuläres Risiko bergen. Eine Schwedische Kohortenstudie untersuchte prospektiv die kardiovaskuläre Sicherheit der beiden im Handel verbliebenen COX-2-Hemmer Celecoxib und Etoricoxib.
Eur Heart J 2011, Online Publikation am 21. November , Bäck M et al.

Orale Antikoagulation: Wie sicher ist das Selbstmonitoring?
Bei Patienten mit oraler Antikoagulation ist eine regelmässige Überprüfung der Blutgerinnung unerlässlich. Eine im Lancet publizierte Metaanalyse belegt, dass ein Selbstmanagement (INR-Selbstmessung und Anpassung der Medikation bei Abweichungen) die Sicherheit der Patienten verbessern kann - vorausgesetzt die Patienten sind dafür geeignet.
Lancet 2011, online Publikation am 1. Dezember , The Self-Monitoring Trialist Collaboration

Dronedaron ist keine Option bei permanentem Vorhofflimmern
Auf Grundlage der ATHENA-Studie wurde Dronedaron 2009 als besser verträgliche Alternative zu Amiodaron zur Behandlung von nicht-permanentem VHF eingeführt. Die Erwartungen, dass auch Patienten mit permanentem VHF profitieren, bestätigten sich in der aktuell publizierten PALLAS-Studie nicht.
N Engl J Med 2011, online Publikation 15. November , Conolly SJ for the PALLAS Investigators

Blutdruckmedikamente besser abends anstatt morgens
Antihypertonika werden üblicherweise am Morgen eingenommen. Die Abendeinname könnte jedoch sowohl für die Blutdrucksenkung als auch hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos von Vorteil sein. Dafür sprechen Daten einer spanischen Studie bei Hypertonikern mit chronischer Nierenerkrankung.
J Am Soc Nephrol 2011; online Publikation am 24. Oktober , Hermida RC et al.

 
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