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ARISTOTLE: Auch Patienten mit Schlaganfall-Anamnese profitieren

In einer aktuellen Subgruppenanalyse der ARISTOTLE-Studie profitieren auch jene Patienten mit Vorhofflimmern von Apixaban (Faktor Xa-Hemmer), die zuvor bereits einen Schlaganfall oder eine TIA erlitten hatten.

In einer aktuellen Auswertung der ARISTOTLE-Studie profitieren auch jene Patienten mit Vorhofflimmern von Apixaban, die zuvor bereits einen Schlaganfall oder eine TIA erlitten hatten. In ARISTOTLE erhielten 18'201 Patienten mit VHF und erhöhtem Hirnschlagrisiko entweder zweimal täglich je 5 mg Apixaban oder Warfarin (Ziel-INR: 2.0-3.0). Primärer Endpunkt waren ischämische oder hämorrhagische Hirnschläge oder systemische Embolien. Der wichtigste Sicherheitsendpunkt waren Blutungen. Für die aktuelle Analyse wurden die Daten der Subgruppe mit bereits gehabten Schlaganfall oder TIA ausgewertet.

 

3436 Patienten (19%) hatten einen Schlaganfall oder eine TIA in der Vorgeschichte. Nach einer mittleren Beobachtungszeit von 1.8 Jahren betrug in dieser Gruppe die Rate für ein primäres Endpunktereignis pro 100 Patientenjahre unter Apixaban 2.46 gegenüber 3.24 unter Warfarin (Hazard Ratio 0.76). In der Gruppe ohne gehabten Schlaganfall oder TIA lagen die Raten bei 1.01 (Apixaban) und 1.23 (Warfarin) (HR 0.82, p=0.71). Damit errechnete sich eine absolute Risikoreduktion für Hirnschlag oder TIA unter Apixaban vs. Warfarin von 0.77 pro 100 Patientenjahre in der Gruppe mit bereits gehabten Schlaganfall oder TIA und 0.22 in der Gruppe, die kein solches Ereignis in der Vorgeschichte aufwies. Bei den Blutungen zeigte sich ein Unterschied zwischen Apixaban und Warfarin von 1.07 pro 100 Patientenjahre bei jenen mit Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte und 0.93 in der Gruppe ohne.

 

Konklusion der Autoren: Apixaban war bei Patienten mit und ohne gehabten Schlaganafall oder TIA gleichermassen wirksam. In Anbetracht des erhöhten Risikos von Patienten mit einen solchen Ereignis in der Vorgeschichte, dürfte der absoulte Vorteil in dieser Gruppe grösser ausfallen.

Lancet Neurology 2012, Online Publikation am 8. Mai - Easton D et al. for the ARISTOTLE Committees Investigators

08.05.2012 - gem

 
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