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Osteoporose: Welche Screening-Intervalle sind ausreichend Generell wird Frauen ab 65 eine Knochendichtemessung empfohlen. Aber es existierten nur wenige und sehr unterschiedliche Daten dazu, in welchen Zeitabständen die Messungen wiederholt werden sollen. Eine Studie aus den USA untersuchte die Zeitabläufe für die Entwicklung einer Osteoporose bei älteren Frauen. N Engl J Med 2012; 366:225-233 , Gourlay ML et al. for the Study of Osteoporotic Fractures Research Group
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Tonsillenkarzinome: Prävalenz der oralen HPV-Infektion Die Zahl der HPV-positiven oropharyngealen Plattenepithelkarzinome (meist Tonsillenkarzinome) ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, vor allem bei Männern. Infektionsepidemiologische Studien dazu gibt es bisher allerdings kaum. Eine US-amerikanische Querschnittstudie im JAMA hat die Prävalenz der oralen HPV-Infektion und deren Risikofaktoren quantifiziert. JAMA 2012, Online Publikation am 26. Januar, doi: 10.1001 , Gillison ML et al.
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Kardiovaskuläre Prävention: Frauen profitieren von Statinen ebenso wie Männer Ob in der kardiovaskulären Primär- oder Sekundärprävention Männer und Frauen gleichermassen von der Cholesterinsenkung mit Statinen profitieren, wurde in der bislang grössten Metaanalyse zum Thema untersucht. J Am Coll Cardiol 2012;59:572-582 , Kostis WJ et al.
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Statine erhöhen Diabtesrisiko bei älteren Frauen deutlich Einige Studien wiesen bereits darauf hin, dass höherdosierte Statine das Diabetesrisiko erhöhen können, wobei die Vorteil dennoch überwiegen. Eine aktuelle Analyse der Women's Health Initiative (WHI) belegt nun speziell bei postmenopausalen Frauen ein deutlich erhöhtes Diabetesrisiko unter Statineinnahme. Arch Intern Med 2012;172:144-152 , Culver AL et al.
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Intravenöse Eisentherapie ist kosteneffizient Kürzlich wurde eine erste pharmakoökonomische Studie publiziert zur Kosteneffektivität der parenteralen Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose in drei verschiedenen Anämie-Settings: Chemotherapie-induzierte Anämie bei Brustkrebs respektive Darmkrebs und perioperative Anämie bei Patienten mit elektiven orthopädischen Eingriffen an Knie oder Hüfte. J Med Econ 2011, Online Publikation am 5. Dezember , Luporsi E et al.
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Parkinson: Neuartiges System zur tiefen Hirnstimulation verbessert Symptome Die tiefe Hirnstimulation ist beim Morbus Parkinson ein etablierter Therapieansatz. Erstmals hat eine kontrollierte Studie im Lancet Neurolgy die Wirksamkeit und Sicherheit eines implantierten Konstantstrom-Systems zur Behandlung der Symptome untersucht. Bisher werden hauptsächlich spannungskontrollierte Systeme eingesetzt. Lancet Neurology 2012;11:140-149 , Okun MS et al. for the SJM DBS Study Group
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Metaanalyse zur Sicherheit von Lithium Lithium wird seit vielen Jahren bei bipolaren affektiven Störungen zur Stimmungsstabilisierung eingesetzt. Ebensolange wird über dessen Sicherheit disskutiert. Eine Britische Studie im Lancet hat nun fast 400 Publikationen zur Sicherheit der Lithium-Therapie ausgewertet. Lancet 2012, Online Publikation am 20. Januar , McKnight RF et al.
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Wie effektiv ist Akupunktur zur Migräne-Prophylaxe? Eine Studie im Fachblatt des Kanadischen Ärzteverbandes verglich vier verschiedene Akupunkturmethoden - davon eine Scheinakupunktur - zur Migräne-Prophylaxe. Die Resultate weisen auf einen nur bescheidenen Nutzen der Akupunktur hin. CMAJ 2012, Online Publikation am 9. Januar, doi: 10.1503 , Ying Li et al.
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Hypertonie: Antihypertensiva und Gicht-Risiko Viele Hypertonika weisen auch eine Hyperurikämie auf, die zu Gicht und Nephrolithiasis führen kann. Einige Antihypertensiva, insbesondere Diuretika, erhöhen zusätzlich die Harnsäure im Blut und damit das Gichtrisiko. Eine Fallkontrollstudie im BMJ quantifizierte das Gichtrisiko durch Antihypertensiva. BMJ 2012;344, doi:10.1136 , Choi HK et al.
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Thromboembolie-Risiko nach Hüft- oder Kniegelenkersatz unter Standardprophylaxe Ein systematischer Review im JAMA untersuchte die postoperative Inzidenz von venösen Thromboembolien bei Hochrisikopatienten mit elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen unter Standardprophylaxe. JAMA 2012;307:294-303 , Januel JM et al for the IMECCHI Group
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Subklinisches Vorhofflimmern als Hirnschlagrisiko Bei etwa einem Viertel der Hirnschläge bleibt die Ursache ungeklärt. Subklinisches Vorhofflimmern könnte hier eine bedeutsame Rolle spielen. Welche Relevanz asymptomatisches bzw. subklinisches VHF dabei hat, wurde in der ASSERT-Studie untersucht. N Engl J Med 2012;366:120-129 , Healey JS et al. for the ASSERT Investigators
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Arthroseschmerzen: Akupunktur hilft, Placeboeffekt auch Die Akupunktur erfreut sich grosser Beliebtheit, insbesondere zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen. Ob die Wirkung auf Akupunktur-spezifische Effekte beruht, oder ob ein massgeblicher Placeboeffekt besteht, wurde erneut in einer Studie im Fachblatt Pain untersucht. Pain 2011, Online Publikation am 12. Dezember , White P et al.
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ASS-Primärprävention: Nachteile scheinen zu überwiegen Acetylsalicylsäure (ASS) hat seit langem einen festen Platz zur kardiovaskulären Sekundärprävention. Der ASS-Einsatz zur kardiovaskulären Primärprävention ist allerdings umstritten. Laut einer neuen Metaanalyse im Fachblatt Archives of Internal Medicine scheinen die Nachteile zu überwiegen. Arch Intern Med 2012, Online Publikation am 9. Januar , Seshasai SR et al.
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Prostatakrebs: PSA-Screening senkt Sterberate nicht In der grossen amerikanischen PLCO-Studie wurde der Einfluss von Screening-Programmen auf die Prostatakrebs-spezifische Mortalität untersucht. Der aktuelle Follow up nach mittlerweile 13 Jahren wurde im Journal of the National Cancer Intitute publiziert. J Natl Cancer Inst 2012, online Publikation am 6. Januar , Andriole GL et al. for the PLCO Project Team
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HIV: Erste Leitlinie zur antiretroviralen Therapie und Antiepileptika Epileptische Anfälle sind eine der häufigsten neurologischen Symptome bei HIV-Infizierten. Doch pharmakokinetische Interaktionen zwischen Antiepileptika und HIV-Medikamente erschweren oft die Therapie. Die AAN hat zusammen mit der International League Against Epilepsy erstmals eine Leintlinie zur gleichzeitigen Therapie mit antiretroviralen Medikamenten und Antiepileptika publiziert. Neurology 2012;78:139–145 , Birbeck GL et al.
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Bariatrische Chirurgie senkt kardiovaskuläres Risiko Übergewicht ist ein bekannter kardiovaskulärer Risikofaktor. Der Nutzen der bariatrischen Chirurgie (Magenband, Magen-Bypass, gastroplastische Chirurgie) ist bezüglich Gewichtsreduktion und metabolischen Verbesserungen gut belegt. Eine Schwedische Studie prüfte nun deren Auswirkung auf die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. JAMA 2012;307:7-104 , Sjöström L et al.
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Nackenschmerzen: Spinale Manipulation und Heimübungen besser als medikamentöse Schmerztherapie Nackenschmerzen sind weit verbreitet. Oft verlaufen sie selbst limitierend. Im Falle der Chronifizierung beeinträchtigen sie die Betroffenen jedoch stark bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Eine randomisierte kontrollierte Studie verglich drei Behandlungsformen: Spinale Manipulation, medikamentöse Schmerztherapie und individuelles Heimübungsprogramm. Ann Intern Med 2012;156:1-10 , Bronfort G et al.
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Metaanalyse: Klinische Bedeutung des Clopidogrel-Genotyps Obwohl es klar belegte Unterschiede beim Clopidogrel-Metabolismus (CYP2C19-Genotyp) mit messbaren Auswirkungen auf die Thrombozytenhemmung gibt, scheint dies wenig Einfluss auf klinisch relevante Ereignisse zu haben, wie eine Metaanalyse im JAMA zeigt. Damit wird erneut der Nutzen des Clopidogrel-Gentests in Frage gestellt. JAMA 2011;306:2704-2714 , Holmes MV et al.
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Serielle Troponinbestimmung ermöglicht raschere Infarktdiagnose Die kardialen Troponine sind derzeit die sensitivsten Biomarker für den Nachweis eines akuten Myokardinfarkts. Mit sensitiven Troponintests, aber auch mit Standardtests, kann ein Infarkt bereits innerhalb von 3 Stunden nach Aufnahme diagnostiziert werden, wie eine Deutsche Studie im amerikanischen Ärzteblatt zeigt. JAMA 2011;306:2684-2693 , Keller T et al.
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Kathetergesteuerte Thrombolyse bei tiefer Beinvenenthrombose Nicht wenige Patienten mit venösen Thrombosen entwickeln trotz einer Antikoagulation mit Heparin ein postthrombotisches Syndrom. Eine Norwegische Studie im Lancet prüfte, ob eine Katheter-geleitete Thrombolyse das Gerinnsel beseitigen und den venösen Fluss verbessern und damit ein postthrombotisches Syndrom verhindern kann. Lancet 2011, Online Publikation am 13. Dezember , Enden T et al. on behalf of the CaVenT Study Group
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