Leaderboard

Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 16. April 2021
Suchen
tellmed.ch
Journalscreening
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Journalscreening
Studienbesprechungen
Medizin Spektrum
medinfo Journals
Ars Medici
Managed Care
Pädiatrie
Psychiatrie/Neurologie
Gynäkologie
Onkologie
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top

Vorhofflimmern, Antikoagulation und Hirnschlagrisiko

Klinische Studien lassen keinen Zweifel daran, dass die orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern eine effektive Intervention zur Hirnschlagprophylaxe ist. Eine US-Studie hat untersucht, wie sich die Zusammenhänge zwischen Vorhofflimmern, Antikoagulation und Hirnschlagrisiko zwischen 1992 und 2002 entwickelt haben.

Die Autoren durchsuchten die Daten von Medicare nach Patienten, welche zwischen 1992 und 2002 behandelt wurden. Von Interesse waren Informationen über Vorhofflimmern, ischämische oder hämorrhagische Hirnschläge, Einnahme von oralen Antikoagulantien und Komorbiditäten. Mit dem Cox’schen Regressionsmodell ermittelten die Autoren die Zeit bis zu einem cerebrovaskulären Ereignis, abhängig davon, ob eine orale Antikoagulation erfolgte oder nicht.

 

Die Vorhofflimmer-Prävalenz stieg bei über 65-jährigen Personen von 3.2% 1992 auf 6.0% im Jahr 2002. Die Verschreibungsrate für orale Antikoagulantien stieg in den 10 Jahren von 24.5% auf 56.3% an. In der gleichen Zeit reduzierte sich die Rate ischämischer Hirnschläge pro 1'000 Personen von 46.7 im Jahr 1992 auf 19.5 im Jahr 2002. Hämorrhagische Hirnschläge waren 1992 ähnlich häufig wie 2002. Der Gebrauch von oralen Antikoagulantien war mit einer klaren Reduktion des Hirnschlagrisikos assoziiert.

 

Konklusion der Autoren: Die zunehmende Anwendung der oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern resultierte zwischen 1992 und 2002 in einer signifikanten Abnahme ischämischer Hirnschläge.

 

Link zur Studie

Stroke 2006;37:1969-1974 - Lakshminarayan K et al

22.08.2006 - dde

 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Fachbereiche
Hämatologie
Kardiovaskuläre Erkrankungen
Neurologie
Artikel zum Thema
medline Related Articles

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Sky right 1