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Infektionen erhöhen das Thromboembolie-Risiko

Dass akute Infektionen das arterielle kardiovaskuläre Risiko erhöhen ist mehrfach bewiesen worden. Nun ist eine Fallkontrollstudie dem Zusammenhang zwischen akuten Infektionen und Ereignissen in der venösen Strombahn nachgegangen.

Die Autoren haben die Daten von 7’278 Patienten mit einer tiefen Venenthrombose (TVT) und 3'755 Patienten mit einer Lungenembolie (LE) in ihre Analyse eingeschlossen. Anhand der Krankengeschichte der Grundversorgerpraxen wurde ermittelt, ob vor dem Ereignis ein akuter Infekt der Harnwege (HWI) oder der Luftwege bestand. Endpunkt war die relative TVT- und LE-Inzidenz für Patienten mit vorhergehendem akutem Infekt.

 

Im Vergleich zu Personen ohne vorhergehenden akuten Infekt hatten Patienten mit einem akuten HWI in den ersten beiden Wochen ein signifikant erhöhtes Thromboembolie-Risiko (relative Inzidenz 2.10 für TVT und 2.11 für LE). Über die Monate sank das Risiko innerhalb von einem Jahr graduell auf den Basiswert ab. Akute Infekte der Luftwege erhöhten das Thromboembolierisiko ebenfalls, aufgrund von differentialdiagnostischen Unklarheiten (Infekt – LE) war die Beurteilung des Risikos jedoch erschwert.

 

Konklusion der Autoren: Akute Infektionen sind mit einem erhöhten Thromboembolie-Risiko assoziiert. Infektionen sollten bei der klinischen Risikoevaluation für thromboembolische Ereignisse mit berücksichtigt werden.

The Lancet 2006; 367:1075-1079 - L. Smeeth et al

31.03.2006 - dde

 
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