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Eiseninfusion verbessert Symptomatik bei Herzinsuffizienz und Eisenmangel
 
Ein Eisenmangel geht mit Müdigkeit und reduzierter Leistungskapazität einher. Eine am AHA 2009 und gleichzeitig im NEJM publizierte Studie hat untersucht, ob Patienten mit einer Herzinsuffizienz und einem Eisenmangel – mit oder ohne Anämie - von der intravenösen Verabreichung von Eisen profitieren.

459 Patienten mit einer Herzinsuffizienz NYHA II oder III, einer EF < 40% (bei NYHA II) respektive < 45% (bei NYHA III) und einem Eisenmangel (Ferritin < 100 μg/l oder Ferritin zwischen 100 und 299 μg/l in Kombination mit einer Transferrinsättigung < 20%) nahmen an der Studie teil. Falls bei diesen Patienten das Hb zwischen 95 und 135 g/l lag, wurden sie im Verhältnis 2:1 in eine von zwei Gruppen randomisiert: Gruppe 1 erhielt 200 mg intravenöses Eisen (Eisencarboxymaltose), Gruppe 2 Placebo. Primäre Studienendpunkte waren das Patient Global Assessment sowie die Ausprägung der Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse) nach 24 Wochen. Sekundäre Endpunkte waren der 6-Minuten-Gehtest und die Lebensqualität.

 

Über eine starke oder moderate Verbesserung im Patient Global Assessment berichteten 50% der Patienten in der Eisencarboxymaltosegruppe und 28% in der Placebogruppe (OR 2.51). Nach 24 Wochen betrug der Anteil Patienten mit einer Herzinsuffizienz NYHA I oder II nach Eiseninfusion 47%, im Vergleich zu 30% nach Placebo. Die Resultate waren bei anämischen und nicht anämischen Patienten die gleichen. Die Eiseninfusion resultierte in einer signifikanten Verbesserung des 6-Minuten-Gehtests und der Lebensqualität. Todesraten, Nebenwirkungen und schwere Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen gleich häufig.

 

Konklusion der Autoren: Die Behandlung mit intravenöser Eisencarboxamaltose führt bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel (mit oder ohne Anämie) zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome, der Leistungskapazität und der Lebensqualität.

 

Update zu Eisenmangel und Eisenmangelanämie Eisenplattform iron.medline.ch

 

Link zur Studie


NEJM 2009; online Publiaktion 17. November - Ankder SD et al

26.11.2009 - dde


 
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