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Rosuvastatin als Primärprophylaxe, die JUPITER-Studie

Die am Amerikanischen Kardiologenkongress AHA und gleichzeitig im NEJM publizierte JUPITER-Studie ist der Frage nachgegangen, ob Personen mit erhöhtem hochsensitivem CRP, aber ohne Hyperlipidämie, von einem Statin profitieren würden.

17'802 offensichtlich gesunde Männer und Frauen mit einem LDL-Cholesterin < 3.4 mmol/l und einem hochsensitiven CRP > 2.0 mg/l nahmen an der randomisierten Studie teil. Sie nahmen täglich entweder 20 mg Rosuvastatin oder Placebo ein. Primärer Endpunkt war eine Kombination aus Myokardinfarkt, Hirnschlag, arterieller Revaskularisation, Hospitalisation wegen instabiler Angina pectoris oder Tod aufgrund einer kardiovaskulären Ursache.

 

Nach einem durchschnittlichen Follow-up von 1.9 Jahren wurde die Studie vorzeitig gestoppt. Rosuvastatin senkte die LDL-Cholesterin-Spiegel um median 50% und die hs-CRP-Spiegel um 37%. In der Rosuvastatingruppe traten 0.77 und in der Placebogruppe 1.36 primäre Endpunktereignisse pro 100 Personenjahre auf (Hazard Ratio 0.56, p<0.00001). Die Hazard Ratios für die einzelnen Ereignisse betrugen

  • 0.46 für Myokardinfarkte
  • 0.52 für Hirnschläge
  • 0.53 für Revaskularisationen oder instabile Angina pectoris
  • 0.53 für die Kombination aus Myokardinfarkten, Hirnschlägen und kardiovaskulären Todesfällen
  • und 0.80 für Todesfälle aufgrund irgend einer Ursache

Myopathien traten unter Rosuvastatin nicht häufiger auf als unter Placebo, allerdings berichteten die Behandelnden über eine höhere Diabetesinzidenz in der Rosuvastatingruppe.

 

Konklusion der Autoren: Rosuvastatin reduziert das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis bei Personen ohne Hyperlipidämie, jedoch mit erhöhtem hochsensitivem CRP um hoch signifikante 44%.

 

Link zur Studie

NEJM 2008, online Publikation 9. November - Ridker PM et al

14.11.2008 - dde

 
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