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Husten-Dauer von Patienten oft unterschätzt

Ein Erkältungshusten dauert oft länger, als viele Patienten erwarten würden. Diese falsche Erwartungshaltung sei einer der Gründe, warum oft unnötig Antibiotika verschrieben werden. Ein systematischer Review in den Annals of Family Medicine macht auf diese Problematik aufmerksam.

In einer Telefonumfrage wurden 493 Erwachsene im US-Bundesstaat Georgia zu ihrer Erwartungshaltung bezüglich der Dauer eines normalen Erkältungshustens befragt. Zum Vergleich diente ein systematischer Review von 19 randomisierten, kontrollierten Studien zur Dauer eines akuten Hustens bei unbehandelten oder mit Placbeo behandelten Patienten, die keine chronische Erkrankung hatten.

 

Die Dauer des unbehandelten Hustens lag in den Studien bei median 17.8 Tagen. Im Vergleich dazu waren die stichprobenartig Befragten der Meinung, dass ein normaler Husten im Schnitt nach 5 bis 7 Tagen vorbei sein sollte, und je nach Situation (mit oder ohne Auswurf/Fieber) auch schon mal zwischen 7.2 bis 9.3 Tage dauern könnte. Personen mit geringem Bildungsstand und jene, die früher schon einmal Antibiotika bei Husten verschrieben bekommen hatten, waren eher der Meinung, dass Antibiotika bei Husten "immer" helfen müssten.

 

Konklusion der Autoren: Bezüglich der Dauer eines normalen Hustens besteht eine Diskrepanz zwischen den Patientenerwartungen und der Realität (best-verfügbare Evidenz aus Studien). Dies sei ein wichtiger Punkt zur Verringerung der unnötigen Antibiotikaverordnungen.

 

Link zur Studie

Ann Fam Med 2013;11:5-13 - Ebell MH et al.

24.01.2013 - gem

 
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