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Epo erhöht bei Krebspatienten die Mortalität

Die Erythropoese stimulierende Substanzen werden bei onkologischen Patienten zur Korrektur einer Anämie und damit zur potenziellen Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt. Eine Review mit Schweizer Beteiligung hat die Auswirkungen von Epoetin und Darbepoetin auf die Mortalität untersucht.

J. Bohlius vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin in Bern und Kollegen haben eine Metaanalyse von Studien durchgeführt, welche die Verabreichung von Epoetin alfa, Epoetin beta und Darbepoetin alfa in Kombination mit Erythrozyten-Transfusionen mit der alleinigen Gabe von Transfusionen zur Therapie oder Prävention einer Anämie bei Krebspatienten verglichen. Primäre Endpunkte waren die Mortalität während der Studienperiode und das Gesamtüberleben während des Follow-ups für Patienten mit und ohne Chemotherapie.

 

53 Studien mit insgesamt 13'933 Krebspatienten qualifizierten für die Metaanalyse. 1'530 Todesfälle traten während der Studienperiode und 4'993 insgesamt auf. Erythropoese stimulierende Substanzen erhöhten die Mortalität (Hazard Ratio 1.17) und verschlechterten das Gesamtüberleben (HR 1.06). In 38 Studien wurden 10'441 Patienten mit Chemotherapie eingeschlossen. Bei diesen betrugen die Hazard Ratios 1.10 für die Mortalität und 1.04 für das Gesamtüberleben.

 

Konklusion der Autoren: Die Behandlung von Krebspatienten mit Epo ist mit einer erhöhten Mortalität und einem schlechteren Gesamtüberleben assoziiert. Diese Risiken müssen gegen den Benefit durch Erythropoese stimulierende Substanzen abgewogen werden.

Lancet 2009;373:1532-1542 - Bohlius J et al

08.05.2009 - dde

 
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