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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 07. Dezember 2021
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Dutasterid reduziert Prostatakrebsrisiko

Dutasterid ist ein 5-alpha-Reduktasehemmer, welcher in der Schweiz zur Behandlung der benignen Prostatahyperlasie (BPH) zugelassen ist. Die Autoren einer im NEJM publizierten Studie haben nun den Effekt von Dutasterid aufs Prostatakarzinomrisiko untersucht.

In die randomisierte, doppelblinde Multizenterstudie wurden 6729 Männer zwischen 50 und 75 Jahren mit einem PSA zwischen 2.5 und 10 ng/ml und einer negativen Prostatabiopsie in den vergangenen 6 Monaten eingeschlossen. Sie erhielten während 4 Jahren täglich entweder 0.5 mg Dutasterid oder Placebo. Primärer Studienendpunkt war die Prostatakrebsinzidenz.

 

In der Dutasteridgruppe war bei 20% der Männer und in der Placebogruppe bei 25% der Teilnehmer ein Prostatakarzinom in einer Biopsie oder einem Operationspräparat nachweisbar (Relative Risikoreduktion 22.8%, p<0.001). Insgesamt traten in beiden Gruppen gleich viele Tumoren mit einem hohen Gleason Score auf, in den letzten beiden Therapiejahren waren es jedoch 12 Tumoren unter Dutasterid und einer unter Placebo. Ein akuter Harnverhalt war in der Dutasteridgruppe signifikant seltener als in der Placebogruppe (1.6% vs 6.7%, RR 77.3%). Das Nebenwirkungsprofil von Dutasterid war das von den BPH-Studien bekannte, ausserdem trat unter Dutasterid in dieser Studie etwas häufiger eine Herzinsuffizienz auf (0.7% vs 0.4%, p=0.03).

 

Konklusion der Autoren: Nach einer vierjährigen Behandlung reduzierte Dutasterid ausser den Komplikationen einer BPH auch das Prostatakrebsrisiko signifikant.

 

Link zur Studie

NEJM 2010;362:1192-1202 - Andriole GL et al

06.04.2010 - dde

 
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