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Nicht-kleinzelliges Bronchuskarzinom: Paclitaxel-Carboplatin allein oder mit Bevacizumab

Bevacizumab, ein monoklonaler Antikörper gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor, erwies sich bei Patienten mit verschiedensten Krebserkrankungen als vorteilhaft.

Von Juli 2001 bis April 2004 wurde diese randomisierte Studie der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) an 878 Patienten mit rezidiviertem oder fortgeschrittenem nicht–kleinzelligem Bronchialkarzinom (Stadium IIIB oder IV) durchgeführt. Die Teilnehmer erhielten entweder eine Chemotherapie mit Paclitaxel und Carboplatin allein (n=444) oder Paclitaxel und Carboplatin plus Bevacizumab (n=434). Die Chemotherapie wurde alle 3 Wochen für sechs Zyklen verabreicht; Bevacizumab verabreichten die Autoren alle 3 Wochen, bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten inakzeptabler toxischer Nebenwirkungen. Patienten mit Plattenepithelkarzinomen, Hirnmetastasen, klinisch signifikanter Hämoptyse, unzureichender Organfunktion oder unzulänglichem Allgemeinzustand (ECOG Performance Status >1) wurden ausgeschlossen. Primärer Endpunkt war das Gesamtüberleben.

 

Das durchschnittliche Überleben betrug 12.3 Monate in der Gruppe mit zusätzlichem Bevacizumab gegenüber 10.3 Monaten bei Chemotherapie ohne Bevacizumab (Hazard Ratio für Tod 0.79, p=0.003). Das mittlere progressionsfreie Überleben betrug 6.2 Monate (mit Bevacizumab) bzw. 4.5 Monate (ohne Bevacizumab) (HR für Krankheitsprogression 0.66, p<0.001). Die entsprechenden Ansprechraten lagen bei 35% respektive 15% (p<0.001) und die Raten klinisch relevanter Blutungen bei 4.4% respektive 0.7% (p<0.001). Es waren 15 Todesfälle unter Chemotherapie plus Bevacizumab zu verzeichnen, einschliesslich 5 als Folge von Lungenblutungen.

 

Konklusion der Autoren: Die Zugabe von Bevacizumab zu Paclitaxel plus Carboplatin bei der Behandlung von ausgesuchten Patienten mit nicht–kleinzelligem Bronchialkarzinom führt zu einem signifikanten Überlebensvorteil bei gleichzeitig erhöhtem Risiko für behandlungsbedingte Todesfälle.

 

Link zur Studie

NEJM 2006;355:2542-2550 - Sandler A et al

15.12.2006 - gem

 
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