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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 03. Dezember 2020
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HIV und Tuberkulose: HIV-Therapie nicht hinauszögern

Tuberkulose (TB) ist eine der führenden Todesursachen bei HIV-infizierten Personen, da sich beide Krankheiten negativ beeinflussen. Der frühe HIV-Therapiebeginn kann bei einer HIV/TB-Koinfektion die Prognose der Patienten deutlich verbessern. Dies geht aus einer randomisierten klinischen Studie im NEJM hervor.

An der Studie beteiligten sich 661 bislang unbehandelte HIV-Patienten mit TB und einer medianen CD4-Zellzahl von 25. Nach TB-Therapiestart wurde die antiretrovirale Therapie (ART) entweder innert zwei Wochen (332 Patienten) oder nach acht Wochen (329 Patienten) begonnen. Der Follow-up betrug median 25 Monate. Primärer Endpunkt war die Mortalität.

 

Bei zügigem Beginn der ART war die Mortalität um 38% signifikant niedriger als bei verzögertem Beginn (18% vs. 27%, p=0.006). Gleichzeitig stieg aber das Risiko für ein Immunrekonstitutionssyndrom, bei dem es durch die Erholung des Immunsystems unter der HIV-Therapie zu einer hyperergischen Reaktion gegen die Tuberkulose-Erreger kommt, signifkant (Hazard Ratio 2.51, p<0.001). Bei allen Teilnehmern wurde ein

Anstieg der CD4-Zellzahl um median 114 beobachtet und bei 96.5% war die HIV-Infektion in Woche 50 unter der Nachweisgrenze.

 

Konklusion der Autoren: Ein rascher Beginn der ART sobald die TB-Therapie installiert ist verbesserte die Prognose bei HIV-infizierten Patienten mit niedriger CD4-Zellzahl (< 200) signifikant.

 

Link zur Studie

N Engl J Med 2011;365:1471-1481 - Blanc FX et al.

20.10.2011 - gem

 
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