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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 03. Dezember 2020
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Geringer Effekt von Echinacea bei Erkältung

Echinacea wird häufig zur Behandlung einer Erkältung eingenommen, obwohl die Wirksamkeit kontrovers diskutiert wird. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie haben Barrett und Kollegen nun untersucht, wie sich die Einnahme von Echinacea auf die subjektive Schwere der Erkältung und die Krankheitsdauer auswirkt.

719 Patienten zwischen 12 und 80 Jahren mit einer neu aufgetretenen Erkältung nahmen an der Studie teil. Sie wurden zufällig einer der vier folgenden Gruppen zugeteilt:

  • Keine Tabletten
  • Placebo (verblindet)
  • Echinacea (verblindet)
  • Echinacea (nicht verblindet)

Die Echinacea-Tabletten bestanden am ersten Tag aus einem Äquivalent von 10.2 g getrocknetem Wurzelextrakt, am zweiten bis fünften Tag aus der halben Dosis von 5.1 g pro Tag. Primärer Endpunkt war die Krankheitsintensität, ermittelt in der Kurzversion des Wisconsin Upper Respiratory Symptom Survey.

 

Der Krankheitsintensitäts-Score betrug in den verschiedenen Gruppen

  • 236 (Echinacea verblindet)
  • 258 (Echinacea nicht verblindet)
  • 264 (Placebo verblindet)
  • 286 (keine Tabletten)

Der Unterschied von 28 Punkten zwischen der Placebo- und der verblindeten Echinaceagruppe war statistisch nicht signifikant (p=0.089). Die Differenz bezüglich Krankheitsdauer zwischen diesen beiden Gruppen betrug 0.53 Tage zugunsten von Echinacea, statistisch ebenfalls nicht signifikant (p=0.075). Auch bei den sekundären Endpunkten (Interleukin-8 Spiegel und Neutrophilenzahl) zeigten sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen.

 

Konklusion der Autoren: Weder die Dauer noch die Intensität einer Erkältung können durch die Einnahme der getesteten Dosis Echinacea bedeutsam beeinflusst werden.

 

Link zur Studie

Ann Intern Med 2010;153:769-777 - Barrett B et al

22.12.2010 - dde

 
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