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Ganzkörper-CT nach schwerem Trauma verbessert Überleben

Ganzkörper-CT werden in Traumazentren immer häufiger durchgeführt, obwohl es bisher keine Evidenz dafür gibt, dass diese Strategie einen Einfluss auf den Outcome der Patienten hat. Deutsche Notfallmediziner haben den Effekt des Ganzkörper-CTs auf die Mortalität bei 4'600 Patienten untersucht.

In der retrospektiven Multizenterstudie wurden die Daten der Deutschen Gesellschaft für Traumatologie von 4'621 Patienten mit einem schweren stumpfen Trauma analysiert. Je nach Schwere des Traumas (gemäss trauma and injury severity score (TRISS) und revised injury severity classification (RISC) Score) berechneten die Studienautoren die Mortalität für Patienten mit und ohne Ganzkörper-CT in der diagnostischen Abklärung.

 

Die standardisierte Mortalitätsrate betrug, basierend auf dem TRISS, 0.75 für Patienten mit Ganzkörper-CT und 1.02 für Patienten ohne Ganzkörper-CT (relative Risikoreduktion 25%, p<0.001). Basierend auf dem RISC-Score betrug die relative Todesrisikoreduktion 13% (0.87 vs. 1.03, p=0.017). In der Multivarianzanalyse war die Abklärung mittels Ganzkörper-CT ein unabhängiger Prädiktor für ein besseres Überleben (p<0.002). Die „number needed to scan“ betrug – basierend auf TRISS – 17 und – basierend auf RISC – 32.

 

Konklusion der Autoren: Die Abklärung mittels Ganzkörper-CT erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Patienten mit schwerem Trauma signifikant. Die Autoren empfehlen das Ganzkörper-CT bei Polytrauma-Patienten als initiales Standardvorgehen.

Lancet 2009;373:1455-1461 - Huber-Wagner S et al

24.04.2009 - dde

 
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