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Candesartan beeinflusst diabetische Retinopathie günstig

Die diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Erblindungs-Ursachen. Die Autoren der im Lancet publizierten randomisierten DIRECT-Protect 2 Studie haben untersucht, ob die Verabreichung von Candesartan die Progression einer diabetischen Retinopathie verlangsamen und eine Regression begünstigen kann.

1’905 Patienten aus 309 Zentren über die ganze Welt verteilt nahmen an der randomisierten, placebokontrollierten Studie teil. Die Studienpopulation bestand aus normoalbuminurischen, normotensiven oder behandelt hypertensiven Typ 2 Diabetikern mit einer leichten bis mittelschweren Retinopathie. Sie erhielten täglich entweder 32 mg Candesartan (im ersten Monat 16 mg) oder Placebo. Der Follow-up betrug 4 Jahre. Primärer Endpunkt war die Progression der Retinopathie gemäss Early Treatment Diabetic Retinopathy Study Skala, sekundärer Endpunkt war die Retinopathie-Regression.

 

Unter Candesartan betrug die Progressionsrate 17%, unter Placebo 19% (Hazard Ratio 0.87, p=0.20). Eine Regression der Retinopathie war in der Candesartangruppe hoch signifikant häufiger als in der Placebogruppe (Hazard Ratio 1.34, p=0.009). Am Ende der Studie zeigte sich in der Candesartangruppe eine Veränderung Richtung weniger schwere Retinopathie (p=0.003). Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen gleich häufig.

 

Konklusion der Autoren: Eine Therapie mit Candesartan scheint bei Typ 2 Diabetikern eine Regression einer diabetischen Retinopathie induzieren, nicht jedoch die Progression verlangsamen zu können.

Lancet 2008; 372:1385-1393 - Sjølie AK et al

20.10.2008 - dde

 
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