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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 22. Mai 2012
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Hämostase

Diagnose bei Verdacht auf tiefe Venenthrombose (TVT)

Eine zentrale Rolle spielt die klinische Wahrscheinlichkeit für eine TVT, d.h. die prä-Test Wahrscheinlichkeit (PCP = pre-test clinical probability). Mittels unseren online-Tools kann die klinische Wahrscheinlichkeit berechnet werden.

  • Bei geringer PCP und tiefem D-Dimer kann auf einen Ultraschall der Beine und auf eine Antikoagulation (LMWH) verzichtet werden.
  • Bei geringer PCP und hohem D-Dimer muss ein Ultraschall der Beine gemacht werden. Ist dieser negativ gilt die TVT als ausgeschlossen. Bei positivem Befund Verabreichung von LMWH.
  • Bei mittlerer oder hoher PCP sofortige Gabe von LMWH. Danach US der Beine zum Nachweis oder „Ausschluss“ einer TVT.

 

Bei der Verschreibung von LMWH auf Folgendes achten!

  • Gewichts-Adaption
  • Dosierung je nach Nierenfunktion
  • Monitoring der Thrombocyten

 

Ursachen für eine Thrombose unter Antikoagulation

  • Antikoagulation: Einstellung?, Dosierung?
  • Malignom (Trousseau)
  • Anti-Phospholipid Syndrom (APS)
  • Heparin-induzierte Thrombocytopenie (HIT)
    - Therapie mit alternativem Antikoagulans (Bsp. Hirudin), keine Vitamin K Antagonisten in der Akutphase

 
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08.07.2005 - dde
 



 

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