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ETH und Uni Lausanne mit scharfem Geschütz gegen Masern

Die ETH und die Universität Lausanne gehen mit einer dreitägigen Impfkampagne gegen die Masern vor. 34 der insgesamt 25 000 Personen, die auf dem Campus verkehren, sind bislang erkrankt.

Mit der am Montag aufgenommenen Impfkampagne soll die weitere Ausbreitung der Krankheit gestoppt werden. Im Visier des Kantonsarztes sind rund 2'500 Personen, die die Krankheit nicht hatten und nicht geimpft sind.

 

600 von ihnen liessen sich am Montag impfen, wie ETH-Sprecher Jérôme Grosse auf Anfrage erklärte. Insgesamt hätten bislang 900 Angehörige der ETH und 400 Personen von der Uni Lausanne die Absicht bekundet, sich in diesen drei Tagen impfen zu lassen.

 

Nicht-Geimpfte unter Druck

Die kantonalen Gesundheitsbehörden und die Hochschul-Direktionen setzen grossen Druck auf, dass am Ende der Kampagne alle Studierenden, das gesamte Lehrpersonal und alle restlichen Angestellten gegen Masern geimpft oder immun sind.

 

Die Angehörigen der Hochschulen wurden in den letzten Tagen aufgefordert, einen Fragebogen zum Thema auszufüllen. Wer angibt, dass er nicht geimpft ist und die Krankheit nie hatte, darf den Campus während 21 Tagen nicht mehr betreten. Angesichts der nahenden Examen nehmen gerade Studierende diese Drohung ernst.

 

Davon liess sich bislang nur rund ein Dutzend Personen nicht beeindrucken und verweigerte die Impfung. Der Kantonsarzt Eric Masserey wird nun über sie die Aussperrung verhängen.

 

Wie Grosse weiter erklärte, gingen an der ETH bislang 70 Prozent der verteilten Fragebögen ein. An der Uni sind es nur 50 Prozent. Die Unsicherheit sei gross. In den letzten vier Tagen habe die Hochschul-Verwaltung über 1000 Anrufe von ETH- und Uni-Angehörigen erhalten.

 

Ball abgesagt

Wegen der Masern hatte die ETH letzte Woche die Durchführung des alljährlichen Physiker- und Chemiker-Festes abgesagt. Die Aussicht, dass sich an dem Fest mit etwa 1500 Gästen die Krankheit weiter ausbreitet, hatte zum Entscheid geführt.

 

Der Kanton Waadt ist dieses Jahr zusammen mit dem Kanton Luzern der grösste Masern-Herd. Zwischen Anfang Jahr und Mitte letzter Woche waren in der Waadt 150 Personen an Masern erkrankt. Mehr als die Hälfte der Betroffenen gehört zum Umfeld einer Rudolf-Steiner-Schule in Crissier.

sda

24.03.2009 - gem

 
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