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Aktionswoche Patientensicherheit - Mehr Sicherheit dank Medikamentenplan.

Die zweite nationale Aktionswoche Patientensicherheit vom 12. - 17. September 2016 stellt die Medikationssicherheit ins Zentrum aller Aktivitäten. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz will mit der Aktionswoche sowohl die Fachwelt als auch die Öffentlichkeit sensibilisieren. Zahlreiche Akteure aus allen Bereichen der Schweizer Gesundheitsversorgung nehmen an der Aktionswoche teil.

 

Unerwünschte Arzneimittelereignisse und Medikationsfehler gehören zu den grössten Risiken, welche die Patientensicherheit im Spital beeinträchtigen. Untersuchungen zufolge sind allein in der Schweiz geschätzte 20‘000 Spitalaufenthalte pro Jahr auf medikamentenbedingte Probleme zurückzuführen.

 

«Insbesondere an Schnittstellen steigt das Risiko für Medikationsfehler – vor allem beim Spitaleintritt oder Spitalaustritt», sagt Professor Dieter Conen, Präsident der Stiftung. In einer internationalen Untersuchung gab jeder zwanzigste Schweizer an, innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens einmal ein falsches Medikament oder eine falsche Dosis erhalten zu haben.

 

Checks von Medikamentenplänen nützen

«Medikationsfehler können verhindert werden, wenn die Medikamente der Patienten an den Schnittstellen systematisch erfasst werden», sagt Dr. Liat Fishman, Programmleiterin progress!

 

So wurde einer Schweizer Studie zufolge bei einem Drittel der Patienten die ambulante Medikation erst durch eine systematische Anamnese beim Spitaleintritt vollständig festgehalten; fehlende Medikamente waren weder im Überweisungsbrief noch auf persönlichen Medikationslisten der Patienten aufgeführt.

 

Das noch bis Ende 2016 laufende nationale Pilotprogramm progress! Sichere Medikation an Schnittstellen fokussiert auf die Medikationsprozesse im Spital, mit dem Ziel, diese zu standardisieren, betont sie.

 

Da viele Ereignisse im Zusammenhang mit Medikamenten vermeidbar sind, steht das Thema auch im Zentrum der diesjährigen Sensibilisierungskampagne zur Patientensicherheit. Patientensicherheit Schweiz organisiert diese zweite schweizweite Aktionswoche erneut im Rahmen des internationalen Tages der Patientensicherheit.

Wie im letzten Jahr beteiligen sich zahlreiche Akteure aus dem Schweizer Gesundheitswesen mit unterschiedlichen Aktivitäten, die einen direkten Bezug zu den laufenden Patientensicherheitsmassnahmen haben. Das schweizweite Veranstaltungsprogramm ist auf der Aktionswochenwebsite publiziert.


 

Medikamentenplan im Zentrum

Patientensicherheit Schweiz macht in diesem Jahr mit einem Medikamentenplan symbolisch darauf aufmerksam, dass der Umgang mit Medikamenten grösste Sorgfalt und systematische Kontrollen erfordert. «Wir geben während der Aktionswoche vor 16 Spitälern eine Medikamententasche mit einem Medikamentenplan an Patienten und Besucher ab», sagt Dr. Olga Frank, die Projektleiterin der nationalen Aktionswoche. Dieser Medikamentenplan wurde im Rahmen des nationalen Programms progress! Sichere Medikation an Schnittstellen in Zusammenarbeit mit Experten entwickelt. Die Kampagne wird von der Schweizer Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM), der Vereinigung der Schweizer Amts- und Spitalapotheker (GSASA) und der pharmaSuisse unterstützt.

 


Programm der Aktionswoche und weitere Informationen:

www.aktionswoche-patientensicherheit.ch



06.09.2016 - fgr

 
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