Leaderboard

Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 22. Mai 2019
Suchen
tellmed.ch
Journalscreening
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Journalscreening
Studienbesprechungen
Medizin Spektrum
medinfo Journals
Ars Medici
Managed Care
Pädiatrie
Psychiatrie/Neurologie
Gynäkologie
Onkologie
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top
 
Malignom in der Kindheit: Risikofaktor für ein Sekundärkarzinom im Erwachsenenalter
 
Bei Kindern, die ein Malignom überlebt haben, kommt es im Erwachsenenalter relativ häufig zu einem Sekundärkarzinom. Vor allem nach Bestrahlung des Brustraums ist das Risiko eines späteren Brustkarzinoms erhöht. Diese Studie untersuchte bei weiblichen Personen mit Status nach Malignom in der Kindheit, ob neben einer vorangegangenen Radiotherapie andere Risikofaktoren für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko existieren.

Die retrospektive Multizenter- „Childhood Cancer Survivor Study“ (CCSS) überprüfte Personen, die die Diagnose Krebs mehr als 5 Jahre überlebt hatten. Die Brustkrebsinzidenz wurde in Abhängigkeit der Primärkrebsdiagnose, -Therapie, des Alters bei Diagnosestellung, der Zeit seit Diagnosestellung, der Menstruation, Reproduktion und Familien-Malignomanamnese berechnet. Diese wurde einer standardisierten Brustkrebs-Inzidenzrate aus der generellen Bevölkerung gegenübergestellt.

 

Von den 6068 Frauen der Kohorte wurde bei 95 Frauen, die durchschnittlich 35-jährig waren, die Diagnose Brustkrebs gestellt. Das Brustkrebsrisiko war bei den Frauen mit Status nach Brustbestrahlung erhöht (standardisierte Inzidenzratio 24.7), ebenfalls bei Frauen ohne Bestrahlung mit Status nach Knochensarkom (6.7) und Status nach Weichteilsarkom (7.6). Unabhängig von anderen Faktoren war das Brustkrebsrisiko bei familiärer Brustkrebsanamnese und Schilddrüsenerkrankungen erhöht (relatives Risiko 2.7 respektive 1.7). Ein Status nach Hüftbestrahlung war protektiv hinsichtlich eines Brustkrebses (0.6).

 

Konklusion der Autoren: Personen, die in der Kindheit ein Sarkom überlebt haben oder deren Brustraum bestrahlt wurde, unterliegen einem höheren Risiko für einen Brustkrebs als die Normalbevölkerung. Zum optimalen, aggressiven Screening dieser Frauen müssen auch noch andere unabhängige Risikofaktoren (Familienanamnese, Schilddrüsenerkrankungen) mit einbezogen werden.

 

Abstract


Ann Intern Med 2004;141:590-97 - L. Kenney et al

19.10.2004 - undefined


 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Abonnieren Sie den Tellmed-Newsletter

Anmelden >>

Fachbereiche
Onkologie

Artikel zum Thema
medline Related Articles

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Sky right 1