fmCh organisiert Hearing zu FMH-Wahlen
Die fmCh distanziert sich von Medienberichten, welche unterstellen, dass sie sich gegen die Kandidatur des FMH-Präsidenten Jacques de Haller entschieden habe. Die fmCh wird noch im Mai ein Hearing mit den vier Kandidaten für den Zentralvorstand durchführen. Gerüchte über Spannungen zwischen den beiden Organisationen entbehren jeder Grundlage.
Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen innerhalb der FMH wird die fmCh in den kommenden Wochen ein Hearing mit den vier Kandidaten für den Zentralvorstand durchführen. An diesem Hearing werden sich die Vertreter der 16 Fachgesellschaften der fmCh ihre Meinung zu den einzelnen Kandidaturen bilden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann und will die fmCh keine Wahlempfehlung abgeben.
Urban Laffer, der Präsident der fmCh, hat die Medien stets darauf hingewiesen, dass die Meinungsbildung innerhalb der fmCh zu den erst kürzlich bekanntgewordenen Kandidaturen noch in vollem Gange ist. Der Präsident verwahrt sich gegen die heute in einer Tageszeitung kolportierte Aussage, ein „Erzfeind von Jacques de Haller“ zu sein.
Im kommenden Monat konzentriert sich die fmCh – in Zusammenarbeit mit der FMH und weiteren verbündeten Organisationen – auf den Abstimmungskampf gegen die „Managed Care“-Vorlage. Es ist das erklärte Ziel der fmCh, die Abstimmung am 17. Juni zu gewinnen. Die fmCh sagt entschieden Nein zum „Managed Care“-Zwang, zur Bevormundung der Bürger und zur Wettbewerbsverzerrung, welche diese KVG-Revision mit sich bringen würde.
Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH
11.05.2012 - gem