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WHO: Frühgeburt ist weltweit die zweithäufigste Todesursache der unter 5-Jährigen

Der WHO Bericht zeigt einen Höchststand der Frühgeburtenrate in vielen Ländern der Welt: 15 Millionen Babys kommen jährlich zu früh auf die Welt. Damit ist die Frühgeburt – nach der Lungenentzündung - die zweithäufigste Todesursache weltweit für Kinder unter fünf Jahren. Die meisten Frühgeburten mit Todesfolgen verzeichnen die ärmeren Länder.
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO und deren Partnerorganisationen war die Zahl der Frühgeburten weltweit noch nie so hoch. Aber: Mit  verbesserter Ursachenaufklärung könnten 75% der Frühgeburten weltweit verhindert werden, sind sich die Experten sicher. Dies gelte insbesondere für arme Länder, wo im Schnitt 12% der Babys zu früh geboren werden. In den Ländern mit höherem Einkommen liegt die Rate der Frühgeborenen bei 9%.


Aber auch die USA melden 12% Frühgeburten jährlich. Am meisten Frühgeburten werden allerdings in Indien sowie in China (3.5 Millionen, respektive 1.1 Millionen) gezählt.


Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der tiefsten Frühgeburtsrate – 7.4%, das sind etwa 6000 Frühgeburten jährlich. Frankreich, Italien, Norwegen und Schweden melden noch weniger Frühgeburten und in Weissrussland ist diese Rate sogar die tiefste weltweit (4.1%).


Viele Frühgeburten in Industrieländern sind auf das hohe Alter der Mutter bei der Geburt zurückzuführen. Auch künstliche Befruchtungsmethoden mit Mehrlingsschwangerschaften würden laut Bericht eine wichtige  Rolle spielen.

 

In den ärmeren Ländern sind die Hauptursachen für Frühgeburten Infektionen, Malaria, HIV sowie Mädchen-Schwangerschaften: Dort sterben 90% der extrem früh geborenen Babys. Im Gegensatz dazu sterben in den entwickelten Ländern nur 10% der Frühchen unter 5jährig. Damit ist die Frühgeburt nach der Lungenentzündung die zweithäufigste Todesursache bei Frühbabys unter 5-jährig.

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03.05.2012 - dzu

 
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