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Künzli und Kollegen analysierten die Daten von 1'500 Personen aus 5 Studien in den USA. Einerseits wurde in den Studien die Luftverschmutzung gemessen, andererseits die Dicke der Wand der Halsschlagader, als Mass für die Verkalkung der Arterien im Körper (Arteriosklerose).
Studienteilnehmer, welche näher als 100 Meter an einem Highway wohnten, hatten eine mehr als doppelt so schnelle Progression der Arteriosklerose als solche, die weniger Luftschadstoffen ausgesetzt waren. Besonders schnell wuchs die Verdickung der Arterienwände bei Personen mit erhöhten Blutfettwerten.
Anhand dieser Erkenntnisse muss davon ausgegangen werden, dass starker Luftverschmutzung ausgesetzte Menschen ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Hirnschläge haben, so die Autoren der Studie.
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