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"Man kann oft nicht einfach abschalten - weder während der Arbeit noch am Feierabend. Darum ist es unbedingt notwendig, dass sich Ärztinnen und Ärzte mit dem Vorfall auseinandersetzen, damit sie daraus lernen und sich wieder auf ihre Arbeit konzentrieren können“, so Daniel Herren, Mitglied des Zentralvorstands der FMH.
ReMed sieht sich als Anlaufstelle und als Ansprechspartner für und mit Ärzten, welche aus eigenem Erfahrungsgut schöpfen können. 2007 wurde das Pilotprojekt in den Kantonen Neuenburg und Thurgau gestartet. Inzwischen wurde deutlich, dass ReMed und seine Deinste einem grossen Bedürfnis entspreche, so Herren. Ende Oktober wird der Service deshalb auf die ganze Schweiz ausgedehnt.
Akutelle Projekte sind unter anderem Safe Surgery und Prävention von Eingriffsverwechslungen, Error and Risk Analysis, Täter als Opfer, Kommunikation mit Patienten und Angehörigen nach Fehlern, Drug Event Monitoring für Medikation und Medikamentensicherheit etc.
Ausserdem werden Treffen veranstaltet. Der nächste RedMed Treff findet am 9. September 2010, 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Crowne Plaza, Badenerstrasse 420 in 8040 Zürich statt. Thema: «Mein Patient ist Arzt. Fallen und Schwierigkeiten einer nicht immer leichten Beziehung.» |