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Noroviren sind wieder aktiv
 
Seit Dezember 2009 nimmt die Zahl von Norovirus-Infektionen inbesondere in Heimen und Spitälern wieder deutlich zu.

Innerhalb von 6 Wochen sind dem Bundesamt für Gesundheit insgesamt 30 Ausbrüche (mit 2 und mehr Fällen) in Spitälern/Heimen (28) sowie Kasernen (2) aus 13 Kantonen gemeldet worden.

 

Noroviren verursachen typischerweise saisonal gehäufte Gastroenteritiden (üblicherweise November bis März). Die Symptome sind oft schwallartig einsetzendes Erbrechen sowie Durchfall, meist ohne Fieber. Die Behandlung ist rein symptomatisch und besteht im Wesentlichen aus der Zufuhr von genügend Flüssigkeit.

 

Noroviren werden sehr leicht auf fäkooralem Weg zwischen Personen übertragen (via Erbrochenes, Stuhl), was Ausbrüche in Institutionen wie Spitälern und Heimen sehr begünstigt. In den letzten Jahren wurden in der Schweiz, wie in mehreren anderen europäischen Ländern, während des Winters regelmässig Epidemien beobachtet.


BAG- Bulletin

08.02.2010 - dde


 

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