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Narkolepsie: Die Schlafkrankheit ist eine neurologische Erkrankung

Noch immer ist die Narkolepsie (Schlafkrankheit) wenig bekannt und wird oft viel zu spät, falsch oder gar nicht diagnostiziert. An der Jubiläumstagung der Schweizerischen Narkolepsie Gesellschaft wir über die neurologische Erkrankung berichtet.

Die Erkrankung beeinträchtigt die Lebenserwartung nicht. Allerdings bleibt sie, einmal aufgetreten, lebenslang bestehen. Sie kann erhebliche berufliche, familiäre und persönliche Probleme verursachen, denn die Symptome beeinträchtigen die Lebensführung der Betroffenen mehr oder weniger stark. Fehlendes Verständnis in Familie und am Arbeitsplatz verursacht häufig zusätzliche Schwierigkeiten.

 

Mit Medikamenten können die wichtigsten Symptome wie die ausgeprägte Tagesschläfrigkeit, der gestörte Nachtschlaf und die emotionell ausgelösten Attacken von Muskelschwäche - bis hin zu Stürzen - behandelt werden. Die Ärzte setzen unter anderem K.-o.-Tropfen für die Behandlung der Stürze und des gestörten Nachtschlafes ein.

 

Eine wichtige Unterstützung finden die Patienten bei Gesprächen mit anderen Betroffenen, wo sie lernen über die unverständlichen Phänomene zu sprechen. Seit dreissig Jahren gibt es die Schweizerische Narkolepsie-Gesellschaft (SNaG), eine von Patienten und Ärzten gegründete Selbsthilfeorganisation.

 

Jubiläumstagung vom 31. Mai bis 2. Juni 2013

Am 31. Mai findet eine Jubiläumstagung statt. Themen sind unter anderem das Vorkommen der Narkolepsie bei Jugendlichen und Kindern, die Fahreignung und psychosoziale Bewältigungsstrategien.

 

Pof. Johannes Mathis behandelt schweizweit die meisten Narkolepsie-Patienten und ist Vertrauensarzt der SNaG. Gerne stehen er oder Narkolepsie-Betroffene für weitere Auskünfte zur Verfügung.

 

Prof. Dr.med. Johannes Mathis, Leiter am Schlaf-Wach-Zentrum des Inselspitals, erreichbar am 13. Mai, von 15  bis 17 Uhr unter 031 632 30 54(oder unter johannes.mathis’at‘insel.ch).

 

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Insel Spital Universitätsspital Bern

13.05.2013 - dzu

 
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