Leaderboard

Sie sind hier: Presse 09. Juni 2026
Suchen
tellmed.ch
Presse
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top

Anstieg der Gesundheitskosten um 3.4 Prozent pro Person und Monat

Nach den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) betragen die Gesundheitsausgaben des Jahres 2011 64.6 Milliarden Franken, das sind 680 Franken pro Person und Monat. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesundheitsausgaben um 3.4 Prozent oder um 19 Franken pro Person und Monat.
Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg leicht an und erreichte 2011 einen Stand von 11.0%  (10.9% im Vorjahr).

 

Für jeden in der Schweiz wohnhaften Einwohner wurden im Gesundheitswesen monatlich 680 Franken ausgegeben. 238 Franken pro Person konnten mit Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt werden, 58 Franken mit Zusatzversicherungen, 44 Franken durch Versicherungen wie die AHV, IV und die Unfallversicherungen sowie 31 Franken durch andere Träger der sozialen Sicherheit und bedarfsabhängige Sozialleistungen.

 

129 Franken trug der Staat als Direktfinanzierer von Leistungen bei und 5 Franken wurden von privatrechtlichen Stiftungen finanziert. So mussten die Haushalte, zusätzlich zu den Versicherungsprämien, einen Restbetrag von 175 Franken übernehmen (vor allem für Pflegeheime, Zahnarztleistungen sowie für KVG-Kostenbeteiligungen ambulant und stationär).
 
Ausgabenzuwachs vor allem im ambulanten und stationären Bereich

Die Gesundheitsausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Leistungskategorien der ambulanten und stationären Behandlung. Am stärksten ins Gewicht fielen die Steigerungen der Ausgaben bei der ambulanten Behandlung in Krankenhäusern (+10,9%), bei der Spitex (+9,4%), bei der Behandlung durch Ärzte (+4.2%), bei der Langzeitpflege in Heimen (+5.7%) und bei der stationären Akutbehandlung in Krankenhäusern (+1.5%). Diese fünf Kategorien verursachten mit einem Leistungsvolumen von 41.8 Milliarden Franken 64.7% der Gesundheitsausgaben und 82.8% des Ausgabenwachstums.

Bundesamt für Statistik BFS

24.04.2013 - dzu

 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber
Sky right 1