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Premiere in der Therapie der postmenopausalen Osteoporose: Neue Bonviva i.v. Fertigspritze 1 x im Quartal
 
Seit dem 1. Oktober 2006 steht für Frauen mit Osteoporose in der Postmenopause eine weitere attraktive Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung: Bonviva® (Ibandronat) i.v., das erste und einzige intravenös injizierbare Bisphosphonat, ist kassenzulässig. Bei dieser innovativen Therapieform – alle drei Monate eine Injektion innert 15-30 Sekunden mit einer praktischen Fertigspritze (3mg/3ml) – können sich Patientinnen und Ärzte auf das gut wirksame, stickstoffhaltige Bisphosphonat Ibandronat verlassen. Auch als Monatstablette hat sich Bonviva zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose in Studien sowie im Klinik- und Praxisalltag vielseitig bewährt.

Ibandronat bietet einen starken Schutz vor osteoporotischen Wirbelfrakturen und nicht-vertebralen Frakturen inkl. Hüfte [1],*. Im Rahmen der grossen doppelblinden, randomisierten, plazebokontrollierten BONE-Studie, an der sich 2946 Frauen mit osteoporotischen Wirbelfrakturen beteiligten, reduzierte Ibandronat nach drei Behandlungsjahren das Risiko neuer Wirbelfrakturen signifikant um 62% im Vergleich zu Plazebo [1]. Das Risiko nicht-vertebraler Frakturen (Hüftfrakturen eingeschlossen) wurde in einer Subgruppe mit erhöhtem Frakturrisiko aufgrund erniedrigter Knochendichtewerte am Schenkelhals signifikant um 69% [1],* und in einer anderen Subgruppe mit erniedrigten Knochendichtewerten in der Lendenwirbelsäule und einer Historie von klinischen Frakturen um 60% [6],* gesenkt.

 

Bonviva oral als Monatstablette und Bonviva i.v. als Fertigspritze zeigen eine signifikante Knochendichtezunahme

Die orale Form von Bonviva ermöglicht den Patientinnen eine Osteoporosetherapie mit lediglich 12 Tabletten pro Jahr.
In der MOBILE-Studie war nach zwei Jahren die Knochendichtezunahme in der Lendenwirbelsäule mit der Monatstablette mit 6.6% signifikant höher als mit der täglichen Dosierung (5.0%, p < 0.002) [2]. An der Hüfte (gesamthaft) steigerte die Monatstablette die Knochenmineraldichte nach zwei Jahren um 4.2% [2].

 

Bonviva i.v. Fertigspritze 1 x im Quartal stellt eine signifikant überlegene Behandlung hinsichtlich der Knochendichtezunahme im Vergleich mit der täglichen oralen Einnahme mit 2.5 mg Ibandronat dar. Dies wiesen die Ergebnisse der zweijährigen, randomisierten, doppelblinden DIVA-Studie nach, an der sich 1395 Frauen mit postmenopausaler Osteoporose beteiligten (T-Score < -2,5 in der Lendenwirbelsäule, Alter 55 bis 80 Jahre). Nach einem Jahr betrug die Zunahme der Knochenmineraldichte in der Lendenwirbelsäule mit Bonviva i.v. 4.8% [3], nach zwei Jahren wurde eine Zunahme von 6.3% erreicht [4]. Damit war die Therapie mit Bonviva i.v. der täglichen Dosierung in der Wirkung signifikant überlegen und lieferte vergleichbare Ergebnisse wie die Bonviva Monatstablette.

 

Mit Bonviva i.v. konnte eine signifikante Zunahme der Knochendichte an der Hüfte, Trochanter und Schenkelhals erreicht werden: Nach zwei Jahren ergab sich an der Hüfte eine Steigerung von 3.1% im Vergleich zum Ausgangswert [4].

 

Bonviva i.v.: gut verträglich und gutes renales Sicherheitsprofil

Die DIVA-Studie zeigte, dass Bonviva i.v. gut verträglich ist, wobei unerwünschte Wirkungen in vergleichbarer Häufigkeit festgestellt wurden wie bei täglicher oraler Einnahme [4]., für die wiederum eine placeboähnliche Verträglichkeit gezeigt worden ist [1]. Die DIVA-Studie prüfte auch sorgfältig die Nierenverträglichkeit von Bonviva i.v. und bestätigte ein gutes renales Sicherheitsprofil [5].


Quartalsbehandlung erfüllt Wünsche von Ärzten und Patientinnen

Die Möglichkeit, mit lediglich vier Fertigspritzen i.v. pro Jahr einen kontinuierlichen Frakturschutz sicherzustellen, kann manchen Frauen die Osteoporosetherapie entscheidend erleichtern. Bei Frauen, die zu gastrointestinalen Problemen bei der Einnahme von oralen Bisphosphonaten neigen oder die bereits zahlreiche Tabletten schlucken müssen, stellt die Bonviva Quartalsinjektion eine höchst willkommene neue Behandlungsalternative dar. Auch können Ärzte die Wünsche von Patientinnen erfüllen, die eine Quartalsspritze einer oralen Bisphosphonattherapie vorziehen.

 

Studien-Akronyme:

BONE = oral iBandronate Osteoporosis vertebral fracture trial in North America and Europe
MOBILE = Monthly Oral iBandronate In LadiEs
DIVA = Dosing IntraVenous Administration

 

Referenzen:

  • 1) Chesnut CH et al..: Effects of oral ibandronate administered daily or intermittently on fracture risk in postmenopausal osteoporosis. J Bone Miner Res 2004; 19: 1241-1249.
  • 2) Reginster J-Y et al.: Efficacy and tolerability of once monthly oral ibandronate in postmenopausal osteoporosis: 2-year results from the MOBILE study. Ann Rheum Dis 2006; 65: 654-661.
  • 3) Delmas PD et al.: Intravenous ibandronate injections in postmenopausal women with osteoporosis. Arthritis Rheum 2006, 54; 6: 1838-1846
  • 4) Emkey R et al.: Two-year efficacy and tolerability of intermittent intravenous ibandronate injections in postmenopausal osteoporosis: the DIVA study. Arthritis Rheum 2005; 52:4060 (Abstract L8)
  • 5) Delmas PD et al.: Favourable renal safety profile of intravenous ibandronate injections in postmenopausal osteoporosis: 1-year results from DIVA. Bone 2005; 36(Suppl. 2): Abstract P637
  • 6) Bauss F and Schimmer RC: Ibandronate: The First Once-Monthly Oral Bisphosphonate for Treatment of Postmenopausal Osteoporosis. Therapeutics and Clinical Risk Management 2006;2:3-18
    * Die Reduktion des Risikos für nichtvertebrale Frakturen ist für Bonviva nicht registriert

Abbildung: Knochendichtezunahme an Lendenwirbelsäule und Hüfte unter Ibandronat-Therapie nach 2 Jahren.

 

Knochendichtezunahme unter Ibandronat

 

Kontaktadresse:
Dr. Uwe Gräf
GlaxoSmithKline AG
Talstrasse 3-5
3053 Münchenbuchsee
Fax: +41 (0)31 862 22 04
e-mail: uwe.u.graef@gsk.com


Medienmitteilung GlaxoSmithKline AG

01.10.2006 - dde


 

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