PDE 5-Versager: Wie weiter?
Vardenafil ist eine vielversprechende Therapieoption bei Sildenafil Non-Respondern. Auch wenn eine arterielle, gemischte oder cavernöse veno-occlusive Pathologie vorliegt, kann Vardenafil eine normale Erektion bewirken. Sildenafilversagen heisst nicht weg vom PDE 5-Inhibitor, der Wechsel auf Vardenafil kann zum Erektionserfolg führen.
Brisson und Kollegen untersuchten 331 Patienten mit Sildenafil-refraktärer erektiler Dysfunktion. Primär wurde bei allen eine Dopplersonographie durchgeführt um Gefässpathologien zu eruieren. 57 Patienten, im Durchschnitt 62-jährig, wurde im Verlauf Vardenafil (10 – 20 mg) verabreicht.
42% der Vardenafil-behandelten Männer litten unter arterieller Insuffizienz, 19% an gemischt vaskulärer Erkrankung und 29% an carvernöser veno-occlusiver Erkrankung. 12% der Sildenafil-Non-Responder berichteten, dass mit Vardenafil ein normaler Geschlechtsverkehr möglich war.
Über ähnliche Resultate berichteten Carson und Kollegen [1] im Rahmen einer 12-wöchigen Studie bei 463 Männern mit moderater bis schwerer erektiler Dysfunktion. Die Männer erhielten entweder Vardenafil (10 mg, mit der Möglichkeit bis auf 20 mg auf zu titrieren) oder Placebo. Patienten, die Vardenafil erhielten hatten signifikant bessere Erektionen als die unter Placebo. Dies zeigte sich hinsichtlich erfolgreicherer Penetration und erfolgreicherem Geschlechtsverkehr. Normale Erektionen wurden von 30% der Vardenafil-behandelten Patienten erreicht, unter Placebo waren es 6%.
Referenzen: 1. Carson C et al, Erectile response with Vardenafil in Sildenafil nonresponders: a multicentre, double-blind, 12-week, flexible-dose, placebo-controlles erectile dysfunction clinical trial, BJU International 2004;94:1301-1309 2. Abstract 871, Brisson et al, Can Patients failing a PDE 5-Inhibitor be rescued by another tablet? An objective assessment of 331 patients with ED
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| Mediscope |
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| 13.06.2005 - ssc |
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