Leaderboard

Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 22. Mai 2012
Suchen
tellmed.ch
CH-Tagungsberichte
Erweiterte Suche
Im Brennpunkt
Fachliteratur
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Kongressberichte
CH-Tagungsberichte
Kongresskalender
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Pharmazie News
Links
 

Zum Patientenportal

 
Rectangle im Content

 

Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner

Phytotherapie in der Geriatrie

  • Fast alle älteren Menschen haben eine Vielzahl von Krankheiten, im Durchschnitt 5.
  • Kann der Arzt die Anzahl Medikamente und damit auch die Medikamentennebenwirkungen reduzieren, ist der Patient meist gesünder und zufriedener.
  • Prävention kommt vor Therapie

Prävention

  • Cholesterinsenkung: CH-Frühstück bestehend aus Butterbrot mit Konfitüre und Doppelrahmkäse durch Brot mit Becel-Plus® Phytosterin Margarine mit Honig und Halbfettkäse oder Schabziger ersetzen.
    5 Portionen Früchte oder Gemüse pro Tag.
  • Kalziumhaushalt: Zur Osteoporosevorbeugung sollten Frauen täglich 1 Portion Hartkäse konsumieren.
  • Prostatavolumen: 1 grosse Portion Salat pro Tag mit 1 EL Kürbiskernen für Männer ab 50.
  • Vitamine: 5 Portionen Früchte oder Gemüse pro Tag reichen aus, um den Vitaminbedarf zu decken.

Schlafstörungen

  • 40-60% der älteren Menschen klagen über schlechten Schlaf.
  • Benzodiazepine und Zolpidem sind in der Geriatrie kontraindiziert.
  • Bezondiazepine mit langer Halbwertszeit sind in der Geriatrie absolut kontraindiziert, da sie die Sturzgefahr über Beeinflussung des Muskeltonus erhöhen.
  • Akute Schlafstörungen, verursacht z.B. durch Hospitalisation:
    Baldrian-Hopfen-Präparate für 1-2 Wochen ist das Mittel der Wahl. In betreuten Situationen empfiehlt sich auch die "back rub" Methode, wo während etwa 5 Minuten über den Kopf zum Nacken gestrichen wird.
  • Chronische Schlafstörungen: Keine Indikation für Baldrian-Hopfen-Präparate.
    Bei depressivem Anteil: Johanniskraut oder sedierendes Antidepressivum Trazodon 25-100 mg. Therapie: Schlafhygiene, Verhaltenstraining

Depressionen

  • Leichte bis mittlschwere Depressionen: Hypericumextrakt.
  • Bei ungenügendem Ansprechen Dosis erhöhen.
  • Erst dann SSRI's, bei markanter Schlafstörung Trazodon 25-100 mg
  • Trizyklische Antidepressiva sind in der Geriatrie kontraindiziert, weil sie zu viele Nebenwirkungen haben können, toxisch und damit obsolet sind.

Leichte objektivierbare Gedächtnisstörungen (MCI = mild cognitive impairment)

  • Cholinesterasehemmer sind nicht zugelassen.
  • Therapiepaket:
    Gingoextrakt 2 x 2 Tabletten pro Tag
    + Gedächtnistraining
    + 1 Stunde Spazieren pro Tag
    + Blutdruck und Cholesterin normalisieren
    + Diabetesoptimierung

Muskuloskelettale Schmerzen

  • Gehören zum alternden Menschen.
  • Cox-2 Hemmer in der Geriatrie obsolet.
  • Paracetamol 3-4 x 500-1000 mg als Basismedikation.
  • Kurzer Einsatz von NSAR
  • Neue Alternative Weidenrindenextrakt: Durchgeführte Studien fielen sehr positiv aus, schlossen aber nicht speziell geriatrische Menschen ein. Gute Magenverträglichkeit. Thrombozytenaggregationshemmung schwach, deshalb kein Ersatz für niedrig dosierte ASS.

 
Mediscope
 
31.05.2005 - rsu
 



 

Rectangle

 

Abonnieren Sie den Tellmed-Newsletter

Anmelden >>

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Right Skyscraper