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Sie sind hier: Im Brennpunkt » H1N1-Pandemie 23. Mai 2013
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H1N1 Pandemie

14 Monate nach Ausrufung der Stufe 6 des H1N1-Ausbruchs konnte die WHO-Direktorin Chan am 10. August 2010 das Ende der H1N1-Pandemie verkünden. Man rechnet demnach damit, dass sich das H1N1-Virus nun wie ein normales saisonales Virus verhält und nicht mehr dominiert. Viele Länder berichten gemäss Chan bereits über einen Mix von verschiedenen Grippevirus-Typen, wie das bei normalen saisonalen Grippeepidemien der Fall ist. In einigen Ländern würden die Menschen aber immer noch unter einer beträchtlichen H1N1-Epidemie leiden.

 

Niemand weiss zurzeit, wie sich das Virus in der nächsten Grippesaison genau verhalten wird. "Dass die Pandemie kein schlimmeres Ausmass angenommen hat, war reines Glück", so Chan. "Das Virus ist nicht in eine tödlichere Form mutiert und eine ausgeprägte Resistenz gegen die antiviralen Medikamente wie Oseltamivir (Tamiflu) ist ausgeblieben". Ein weiterer positiver Aspekt sei, dass Infektionsraten von 20-40% in einigen Gebieten eine gute Immunität hinterliessen, was durch die Impfung noch unterstützt worden sei, wie Chan ausführt.

 

Die Lage muss aber weiterhin aufmerksam beobachtet werden. Es ist damit zu rechnen, dass sich das Virus leicht verändert, was mit einer teilweisen Einbusse der Immunität einhergehen könne.

 

Die WHO gibt für die postpandemische Phase folgende Empfehlungen:

  • Die Hygienemassnahmen sollten auf jeden Fall weitergeführt werden: Beim Niessen und Husten den Mund abdecken; häufig und sorgfältig Hände waschen.
  • Die Impfung gegen das H1N1-Virus wird nach wie vor empfohlen, entweder mit einer monovalenten Impfung (nur gegen das H1N1-Virus) oder mit einer saisonalen Grippeimpfung, welche den H1N1-Virusstamm enthält.
  • Wie während der Pandemie sollten Patienten mit schweren Grippeverläufen oder solche mit einem hohen Risiko für Komplikationen (z.B. Schwangere, Lungenkranke) früh mit Oseltamivir (Tamiflu) oder Zanamivir (Relenza) behandelt werden.

 

Verlauf der pandemischen Grippe

 

Information

datiert vom

Der Verlauf der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 in der Schweiz

14.01.2010

 

 

H1N1-Impfung

 

Empfehlung

datiert vom

Empfehlungen zur Impfung gegen die pandemische Influenza (H1N1) 2009
Stand: Februar 2010

01.03.2010

Empfehlungen zur Impfung gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009
Das Wichtigste in Kürze, aktualisiert

14.12.2009

Empfehlungen zur Impfung gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009
Aktualisierte ausführliche Version

14.12.2009

Technische Informationen zu den in der Schweiz vertriebenen Impfstoffen gegen die pandemische Grippe (H1N1)

04.12.2009
Impfung gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009 und Autoimmunkrankheit 30.11.2009

Übersicht Impfstoffe H1N1

24.11.2009

Persönliches Impfdatenblatt für die Impfung der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 in der Arztpraxis

17.11.2009

Empfehlung der Fachkommission Klinik und Therapie HIV/Aids des BAG

16.11.2009

Organisation der Pandemieimpfung (H1N1)

30.10.2009

Der Impfstoff Pandemrix® gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009
Empfehlungen für die Aufbereitung und Verabreichung

30.10.2009

Pandemische Grippe (H1N1) 2009 (Factsheet)

30.10.2009

Meldung vermuteter unerwünschter Wirkungen der (H1N1)-Grippeimpfung: Pandemische Grippe H1N1 2009
Bull BAG 2009; Nr. 43: 802-803

19.10.2009

 

 

Umgang mit Fällen

 

Empfehlung

datiert vom

Grippe (H1N1) Fachinformation – Angepasste Strategie der öffentlichen Gesundheit für Winter 2009/2010
Bull BAG 2009; Nr. 51: 953-955

16.12.2009

Provisorische Empfehlungen zur Betreuung von Fällen und Kontaktpersonen Pandemische Grippe (H1N1) 2009)

04.12.2009

Algorithmus - Umgang mit Grippefällen
Anhang zum Dokument „Pandemische Grippe (H1N1) 2009 - Provisorische Empfehlungen zur Betreuung von Fällen und Kontaktpersonen“

04.12.2009
Fallmanagement in Kollektiven (Schulen, Krippen, Ferienlager usw.)1 vor der pandemischen Grippewelle (Pandemische Grippe (H1N1) 2009) 04.12.2009

Abklärungen bei gruppierten Fällen und Ausbrüchen (Pandemische Grippe (H1N1) 2009) 

04.12.2009
Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SGInf) zur Verabreichung von Oseltamivir (Tamiflu®) an erwachsene Patienten mit Verdachtsdiagnose oder bestätigter Diagnose "pandemische Grippe (H1N1) 2009"
Beilage 2 Bull BAG 2009; Nr. 34
04.12.2009
Empfehlungen zum Management von Kindern mit Verdacht auf pandemische Grippe (H1N1) 2009
Empfehlungen von Pediatric Infectious Disease Group of Switzerland PIGS
04.12.2009
Beprobung von Verdachtsfällen der pandemischen Grippe (H1N1) 13.11.2009
Empfehlungen der gynécologie suisse / Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG): Pandemiscshe Grippe (H1N1) 2009 bei schwangeren Frauen 04.11.2009

Verdachts-, Melde- und Beprobungskriterien für pandemische Grippe (H1N1) 2009

16.10.2009

Das Wichtigste in Kürze für Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung: Grippepandemie (H1N1) 2009
Bull BAG 2009; Nr. 41: 760

05.10.2009

Entscheidungshilfe für Kinderbetreuungsstätten und Schulen: Pandemische Grippe (H1N1) 2009
Phase 6 – Vor und während der Pandemiewelle

30.09.2009
Empfehlungen von SwissNOSO für den Schutz des Gesundheitspersonals gegen die pandemische Grippe (H1N1) 2009 (bei derzeitigen Viruseigenschaften); Beilage 1 Bull BAG 2009; Nr. 34 17.08.2009
Aktuelle Public-Health- und Behandlungsmassnahmen zuhanden praktizierender Ärztinnen und Ärzte (Grippepandemie (H1N1) 2009); Bull BAG 2009; Nr. 34: 632-633 17.08.2009

 

 

Telefon-Hotline des BAG: 031 322 21 00

 

 
BAG
 
10.08.2010 - dde
 
 
 


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