Die akzessorische Bahn leitet auch bei maximaler Herzfrequenz jede Vorhofsaktion auf die Kammern über. Die Repolarisationsstörungen haben unter Belastung zugenommen (diskordant zur Deltawelle).
Die persistierende Deltawelle bei maximaler Belastung spricht für eine akzessorische Bahn mit kurzer Refraktärzeit. Tritt zusätzlich Vorhofflimmern oder Vorhofflattern auf, so besteht die Gefahr einer schnellen Kammeraktivierung über die akzessorische Bahn mit Degeneration in Kammerflimmern. Deshalb erfolgte eine elektrophysiologische Untersuchung mit Nachweis der akzessorischen Bahn bei 14.00 Uhr im Mitralklappenannulus. Während der Untersuchung konnte eine Tachykardie ausgelöst werden: