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Die Datenbanken Medline, Embase und Cochrane Library dienten als Datenquellen für die Metaanalyse. Eingeschlossen wurden Studien, in welchen Statine bei mindestens 1000 Teilnehmer während mindestens einem Jahr verabreicht wurden. Endpunkt war die Diabetesinzidenz in Abhängigkeit von der Statinexposition.
In 13 eingeschlossenen Studien traten bei insgesamt 91'140 Teilnehmern innerhalb von 4 Jahren 4'278 Fälle eines Diabetes mellitus auf. Eine Therapie mit Statinen war mit einem um 9% erhöhten relativen Risiko assoziiert (OR 1.09). Am höchsten war die Risikoerhöhung in Studien mit älteren Patienten. Auf 255 während 4 Jahren mit Statinen behandelte Patienten erlitt eine Person zusätzlich einen Diabetes mellitus.
Konklusion der Autoren: Eine Statintherapie scheint mit einem leicht erhöhten Diabetesrisiko assoziiert zu sein. Da das absolute Risiko im Vergleich zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse durch Statine gering ist, sollten diese Ergebnisse nicht zu einer Änderung der Behandlungsstrategie bei Patienten mit moderat und stark erhöhtem kardiovaskulärem Risiko führen. |