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Gesunder Lebensstil beugt Darmkrebs vor
Bisherige Studien untersuchten den Einfluss einzelner Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung auf das Darmkrebsrisiko. Erstmals wurde nun in der grossen europäischen Langzeitstudie EPIC deren kombinierter Effekt geprüft.
BMC Medicine 2014;12:168 , Aleksandrova K et al.

Bisphosphonate senken Brustkrebsrisiko nicht
Bisphosphonate, die zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen eingesetzt werden, schützen nicht vor Brustkrebs. So das Ergebnis einer Metaanalyse von zwei grossen Studien. Einzelne Beobachtungsstudien liessen einen Antitumoreffekt der Bisphosphonate vermuten.
JAMA Intern Med. 2014;174(10):1550-1557 , Hue TF et al.

Nutzen der Sigmoidoskopie zur Darmkrebsvorsorge
Seit mehreren Jahren wird in vielen Ländern eine Koloskopie zum Darmkrebsscreening empfohlen. Ob auch eine einmalige Sigmoidoskopie im Alter zwischen 50 und 64 Jahren für eine gute Darmkrebsvorsorge ausreicht, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie aus Norwegen.
JAMA. 2014;312(6):606-615. , Holme Ø et al.

Langzeitstudie: Brustkrebs-Screening reduziert Sterblichkeit nicht
Das jährliche Brustkrebsscreening hat in einer Langzeitstudie in Kanada die Brustkrebssterblichkeit nicht reduziert. Dagegen wurden viele Frauen überbehandelt. Ältere Studien hätten einen Nutzen des Screenings womöglich deshalb gezeigt, da die damaligen Behandlungen noch weniger weit fortgeschritten waren.
BMJ 2014;348:g366 , Miller AB et al.

Früherkennung: HPV-Test und Pap-Abstrich im Vergleich
Einem Update der vier grossen europäischen Studien zur Zervixkarzinomfrüherkennung zufolge, könnte der HPV-Test schon bald die Zytologie ablösen. Die Datenlage zeigt, dass mithilfe des HPV-Tests Krebsvorstufen früher erkannt und behandelt werden können und in der Folge Gebärmutterhalskrebs seltener auftritt.
The Lancet 2013; Online Publikation am 3. November , Ronco G et al. for the International HPV screening working group

Nutzen des Diabetes-Screenings bleibt unklar
Mit der ADDITION-Studie sollte die Frage geklärt werden, ob durch ein populationsbezogenes Diabetes-Screening mit nachfolgender frühen Therapie Spätkomplikationen vermieden werden können und dadurch die Sterberate sinkt.
Lancet 2012; Online Publikation am 4. Oktober , Simmons RK et al.

Solarium: Auch die Gefahr für hellen Hautkrebs steigt
Wer häufig ins Sonnenstudie geht, erhöht damit nicht nur sein Melanom-Risiko - auch das Risiko für hellen Hautkrebs (nicht-melanozytären Hautkrebs) steigt drastisch. Allein in den USA gehen Hunderttausende Fälle pro Jahr auf das Konto von Sonnenbänken, wie eine Metaanalyse im British Medical Journal belegt.
BMJ 2012;345:e5909 , Wehner MR et al.

Malignomrisiko bei Rheumatoider Arthritis unter Biologika
Seit Einführung von Biologika (TNF-Blocker) in die Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) vor gut einem Jahrzehnt zählen schwere Infektionen und Malignome zu den wichtigsten potentiellen Sicherheitsproblemen. Hinsichtlich des Krebsrisikos kann mittlerweile weitestgehend Entwarnung gegeben werden, wie eine grosse Metaanalyse im JAMA bestätigt.
JAMA 2012;308:898-908 , Lopez-Olivo MA et al.

Dickdarmkrebs: Sigmoidoskopie als effektive Früherkennung
Etwa zwei Drittel aller kolorektalen Karzinome befinden sich in Reichweite des Sigmoidoskops, sodass sich die flexible Sigmoidoskopie als effektive Methode zur Darmkrebsvorsorge eignet. Ein wiederholtes Screening im Intervall von drei bis fünf Jahren senkte in der bisher grössten randomisierten Studie zur Darmkrebsvorsorge die Inzidenz und die Sterblichkeit am (distalen) kolorektalen Karzinom signifikant.
N Engl J Med 2012;366:2345-2357 , Schoen RE et al. for the PLCO Project Team

Koloskopie-Screening als effektive Darmkrebsvorsorge - eine Schweizer Studie
Ein bevölkerungsbasiertes Koloskopie-Screening senkt die Darmkrebs-Inzidenz und -Mortalität, wie eine Studie aus dem Kanton Uri zeigt. Der Kanton Uri zeichnet sich durch eine geringe Bevölkerungsmigration aus, aber auch durch eine ethnische Vielfalt, aufgrund seiner deutschen, französischen, italienischen und rätoromanischen Schnittstelle.
Gastrointest Endosc 2012;76:110-117 , Manser CN et al.

Koloskopie: Adenektomie senkt Darmkrebssterblichkeit
Die National Polyp Study (NPS) zeigt, dass infolge der Früherkennung und Entfernung von Adenomen eine Reduktion der langfristigen Darmkrebssterblichkeit erreicht werden kann.
N Engl J Med 2012;366:687-696 , Zauber AG et al.

Tonsillenkarzinome: Prävalenz der oralen HPV-Infektion
Die Zahl der HPV-positiven oropharyngealen Plattenepithelkarzinome (meist Tonsillenkarzinome) ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, vor allem bei Männern. Infektionsepidemiologische Studien dazu gibt es bisher allerdings kaum. Eine US-amerikanische Querschnittstudie im JAMA hat die Prävalenz der oralen HPV-Infektion und deren Risikofaktoren quantifiziert.
JAMA 2012, Online Publikation am 26. Januar, doi: 10.1001 , Gillison ML et al.

Intravenöse Eisentherapie ist kosteneffizient
Kürzlich wurde eine erste pharmakoökonomische Studie publiziert zur Kosteneffektivität der parenteralen Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose in drei verschiedenen Anämie-Settings: Chemotherapie-induzierte Anämie bei Brustkrebs respektive Darmkrebs und perioperative Anämie bei Patienten mit elektiven orthopädischen Eingriffen an Knie oder Hüfte.
J Med Econ 2011, Online Publikation am 5. Dezember , Luporsi E et al.

Prostatakrebs: PSA-Screening senkt Sterberate nicht
In der grossen amerikanischen PLCO-Studie wurde der Einfluss von Screening-Programmen auf die Prostatakrebs-spezifische Mortalität untersucht. Der aktuelle Follow up nach mittlerweile 13 Jahren wurde im Journal of the National Cancer Intitute publiziert.
J Natl Cancer Inst 2012, online Publikation am 6. Januar , Andriole GL et al. for the PLCO Project Team

Vitamin D zur Vorbeugung von Frakturen und Krebserkrankungen
Eine Metaanalyse in den Annals of Internal Medicine beschäftigte sich mit der Frage zum Einsatz von Vitamin D mit oder ohne Kalzum zur Prävention von Frakturen und von Krebserkrankungen.
Chung M et al. , Ann Intern Med 2011;155:827-838

Zervixkarzinom: HPV-Test verbessert Früherkennung präkanzeröser Läsionen
Die persistierende Infektion mit einem Hochrisikotyp des HPV (HR-HPV) ist eine Voraussetzung für die Entstehung des Zervixkarzinoms. Mit der Kombination von HPV- und Pap-Test lassen sich klinisch relevante Neoplasien (CIN3+) früher erkennen als mit konventioneller Zytologie, zeigt die im Lancet Oncology publizierte POBASCAM-Studie.
Lancet Oncology 2011, online Publication am 15 Dezember , Rijkaart DC et al.

Prostatakarzinom: Denosumab zum Schutz vor Knochenmetastasen
Knochenmetastasen sind bei Patienten mit Prostatakarzinom mit einer hohen Morbididät (Schmerzen und Knochenkomplikationen) und Mortalität assoziiert. In einer klinischen Phase-III-Studie verlängerte der RANK-Ligand-Antikörper Denosumab bei Männern mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom das knochenmetastasefreie Überleben deutlich.
Lancet 2011; online Publikation 16 November , Smith MR et al.

Krebsprävention: ASS verhindert Darmkrebs bei Patienten mit Lynch-Syndrom
Der Grossteil der verfügbaren klinischen Evidenz spricht für einen chemopräventiven Effekt von Azetylsalizylsäure (ASS) gegen kolorektale (und wahrscheinlich auch anderen) Tumoren. Dennoch kann ASS noch nicht routinemässig zur Krebsprävention empfohlen werden. Dies könnte sich bei Patienten mit Lynch-Syndrom, bei denen eine erbliche Veranlagung für Kolorektalkarzinome besteht, bald ändern.
Lancet 2011, online Publikation am 28 Oktober , Burn J on behalf of the CAPP2 Investigators

Mammakarzinom: Adjuvante Radiotherapie halbiert Rezidivrate
Eine adjuvante Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation ist heute Standard, da sowohl das Rückfall- als auch das Sterberisiko deutlich verringert wird. Die im Lancet publizierte neue EBCTCG-Studie quantifizierte den relativen und absoluten Nutzen der Radiotherapie bei Frauen mit verschiedenen Charakteristiken, um zu prüfen, welche Frauen am meisten profitieren würden.
Lancet 2011; online Publikation vom 20. Oktober , Early Breast Cancer Trialists' Collaborative Group (EBCTCG)

Mammographie-Screening: Falsch-positive Befunde häufig
Mammographien werden seit vielen Jahren zur Brustkrebsvorsorge angeboten. In Amerika wurde 1994 das Mammographie-Screening für Frauen ab 40 empfohlen. Heute ab 50, da die höhere Röntgendichte des Brustdrüsengewebes vor der Menopause eine Krebserkennung erschwert und häufig zu falsch-positiven Befunden führt. Doch auch bei Frauen ab 50 sind Fehlalarme relativ häufig, wie eine prospektive Kohortenstudie in den Annals of Internal Medicine belegt.
Ann Intern Med 2011;155:481-492 , Hubbard RA et al.

 
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