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Ipilimumab bei fortgeschrittenem Melanom

Der Checkpoint Inhibitor Ipilimumab verlängert das progressionsfreie Überleben signifikant im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit Melanom im Stadium III.

Die randomisierte Studie, die kürzlich im New England Journal of Medicine publizierte wurde, verglich den Checkpoint Inhibitor Ipilimumab mit Placebo bei Patienten mit Melanom im Stadium III.

 

Nach der kompletten Resektion des Melanoms erhielten die Patienten entweder Ipilimumab 10 mg/kg Körpergewicht (475 Patienten) oder Placebo (476 Patienten). Ipilimumab wurde zuerst alle 3 Wochen verabreicht (4 Dosierungen) anschliessend alle 3 Monate. Als primärer Endpunkt galt das progressionsfreie Überleben. Sekundäre Endpunkte waren Gesamtüberleben, Fernmetastasen-freies Überleben und die Verträglichkeit der Therapie.

 

Resultate

Nach einer medianen Beobachtungsdauer von 5.3 Jahren betrug das progressionsfreie Überleben in der Ipilimumab-Gruppe 40.8% im Vergleich zu 30.3% in der Placebo-Gruppe.

 

Nach 5 Jahren waren in der Ipilimumab-Gruppe 65.4% der Patienten noch am Leben, verglichen mit 54.4% in der Placebo-Gruppe. Fernmetastasen-frei waren 48.3% der Patienten unter Ipilimumab und 38.9% unter Placebo.

Nebenwirkungen mit Grad 3 oder 4 traten bei 41.6% der Patienten unter Ipilimumab auf und bei 2.7% unter Placebo.

 

Schlussfolgerung der Autoren

Ipilimumab verlängert das progressionfreie Überleben, das Gesamtüberleben und das Fernmetastasen-freie Überleben signifikant bei Patienten mit einem Hochrisiko-Melanom. Immunassoziierte Nebenwirkungen treten unter dem Immunmodulator Ipiliumab relativ häufig auf.

 

Link zu der Studie



05.01.2017 - fgr

 
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