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In der WARCEF-Studie (Warfarin versus Aspirin in Reduced Cardiac Ejaction Fraction) wurden total 2305 Patienten mit eingeschränkter systolischer Pumpfunktion (trotz adäquater medikamentösen Behandlung) und Sinusrhythmus entweder Warfarin (INR 2-3.5) oder ASS (325 mg täglich) behandelt. Der kombinierte primäre Endpunkt umfasste Schlaganfall, Tod jeglicher Ursache oder Hirnblutung nach 6 Jahren.
Ein primäres Endpunktereignis trat bei 7.47% in der Warfarin-Gruppe gegenüber 7.93% in der ASS-Gruppe auf (Hazard Ratio 0.93, p=0.40). Erst nach einer Behandlungszeit ab drei Jahren zeigte sich ein signifikanter Vorteil zugunsten von Warfarin: Die Hirnschlagrate lag unter Warfarin bei 0.72% und unter ASS bei 1.36 (p=0.005). Dieser Vorteil wurde jedoch durch ein deutlich erhöhtes Risiko für generell schwere Blutungen aufgehoben (1.78% vs. 0.87%, p<0.001). Die Hirnblutungsraten unterschieden sich zwischen den beiden Gruppen nicht wesentlich (0.27% unter Warfarin vs. 0.22 unter ASS, p=0.82).
Konklusion der Autoren: Bei Patienten mit eingeschränkter systolischer Pumpfunktion und Sinusrhythmus ergab sich kein signifikanter Unterschied zwischen der oralen Antikoagulation mit Warfarin und ASS zur Prophylaxe von Schlaganfällen. Erst ab einer Behandlungsdauer von über drei Jahren erreichte Warfarin einen diesbezüglich signifikanten Vorteil – allerdings war der Preis ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Blutungen.
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