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Die herausragenden therapeutischen Vorteile von Arimidex®, die es postmenopausalen Frauen ermöglichen, ein Leben ohne Brustkrebs zu führen, wurden durch die jüngsten Daten der bahnbrechenden ATAC*-Studie [1], die beim Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Orlando, Florida, präsentiert wurden, bestätigt.
Durch Vergleich der "Real-Life"-Outcomes von Frauen in dieser Studie, die entweder Arimidex® oder Tamoxifen fünf Jahre lang nach einem operativen Eingriff wegen Brustkrebs im Frühstadium eingenommen hatten, konnte gezeigt werden, dass ein Therapiebeginn mit Arimidex® viele Krebsrezidive verhindern kann, die bei Behandlung mit Tamoxifen auftreten würden. Die Daten zeigen ausserdem, dass bei Arimidex®-Einnahme einige der lebensbedrohlichen Nebenwirkungen von Tamoxifen – Thrombosen, Schlaganfälle und Gebärmutterkrebs – verhindert werden können [2].
Langzeit-Vorausschau
Die ATAC-Daten haben nun bestätigt, dass die substantiellen Vorteile von Arimidex® sofort bei Behandlungsbeginn wirksam werden. Es stellt sich daher nun die Frage welche therapeutische Strategie für die Patientinnen vorteilhafter ist: eine anfängliche Behandlung mit Arimidex® oder der Wechsel von Tamoxifen zu Arimidex® erst nach ein paar Jahren. Professor Jack Cuzick, London, präsentierte Rechenmodelle zur Vorhersage der Langzeiteffekte dieser therapeutischen Strategien – bis zehn Jahre nach dem operativen Eingriff [3].
"Wir konnten zeigen, dass es in allen Fällen besser ist, eine Therapie mit Arimidex® zu beginnen und fortzusetzen, als mit Tamoxifen zu beginnen und dann später auf Arimidex® umzusteigen", so Professor Cuzick.
Ist es zu spät für Frauen, deren Behandlung mit Tamoxifen begonnen wurde?
Obwohl mittlerweile belegt ist, dass der grösste Benefit erzielt wird, wenn Arimidex® von Beginn an verabreicht wird, zeigen die umfassenden vorliegenden Daten für Arimidex®, dass Frauen, die bereits die halbe Therapiedauer erreicht haben [4,5], oder Tamoxifen bereits für den nahezu gesamten Behandlungszyklus eingenommen haben, nach wie vor von Arimidex® profitieren können. "Obwohl die Langzeit-Vorteile nicht so gut sind, wie bei Einnahme von Arimidex® von Beginn an, ist es besser von Tamoxifen auf® umzusteigen, als Tamoxifen für die gesamten fünf Jahre des Behandlungszyklus einzunehmen", führte Prof. Cuzick aus. Neue Daten der ABCSG 6a-Studie, die ebenfalls beim ASCO-Kongress präsentiert wurden, zeigen ausserdem, dass Patientinnen, die gerade eine fünfjährige endokrine Therapie abgeschlossen haben, ihren Schutz gegen Brustkrebs durch eine weiterführende, dreijährige Therapie mit Arimidex® verlängern können [6].
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Referenzen
1. ATAC Trialists' Group. Results of the ATAC (Arimidex, Tamoxifen, Alone or in Combination) trial after completion of 5 years' adjuvant treatment for breast cancer. Lancet, 365 (9453): 60-62.
2. Houghton J on behalf of the ATAC Trialists' Group. Using anastrozole as initial adjuvant treatment prevents early recurrences and reduces adverse events: Updated data from the ATAC (‘Arimidex’, Tamoxifen, Alone or in Combination) trial. Proc ASCO 2005; Poster Number: A8 Abstract No: 582.
3. Cuzick JM, Howell A. Optimal timing of the use of an aromatase inhibitor in the adjuvant treatment of postmenopausal hormone receptor-positive breast cancer. Proc ASCO 2005; Poster Number: J17 Abstract No: 658.
4. Kaufmann M. Benefits of switching postmenopausal women with hormone-sensitive early breast cancer to anastrozole after 2 years adjuvant tamoxifen: combined results from 3123 women enrolled in the ABCSG Trial 8 and the ARNO 95 Trial. Breast 2005;14 (Suppl 1):Abs P81 P S38.
5. Boccardo F. Switching to anastrozole (ANA) vs continued tamoxifen (TAM) treatment of early breast cancer (EBC). Updated results of the Italian tamoxifen anastrozole (ITA) trial. Proc ASCO 2005; Poster Number: 1 Abstract No: 526.
6. Jakesz R. Extended adjuvant treatment with anastrozole: Results from the Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group Trial 6a (ABCSG-6a). Proc ASCO 2005; Poster Number: 2 Abstract No: 527.
Kurzfachinformation
Arimidex® Aromatasehemmer: Z: Anastrozolum; Filmtabl. à 1 mg; Packungen à 30 oder 100; Liste B. I: Adjuvante Behandlung beim Mammakarzinom mit Östrogen- oder Progesteron-Rezeptor-positivem oder mit unbekanntem Hormon-Rezeptor-Status (Stadium I und II) bei postmenopausalen Frauen. Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen. D: 1 mg (=1 Filmtabl.)/Tag. KI: Überempfindlichkeit, Schwangerschaft, Stillzeit. V: schwere Leber- oder Niereninsuffizienz. UAW: Hitzewallungen, Asthenie, Kopfschmerzen, Nausea, Diarrhöe, Gelenkschmerzen/-steifheit, sehr selten Erythema multiforma, Stevens-Johnson-Syndrom, Angioödem, Urtikaria. IA: Östrogene. Weitere Informationen: Arzneimittel-Kompendium der Schweiz oder AstraZeneca AG, 6301 Zug. www.astrazeneca.ch.
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