61. Weltgesundheitsversammlung in Genf
Die Bekämpfung von Krankheiten in
Entwicklungsländern ist Thema der 61. Weltgesundheitsversammlung
(WHA) vom 19. bis 24. Mai in Genf. Ziel ist, die Forschung,
Entwicklung und den Zugang zu Medikamenten zu verbessern.
Die vom Bundesrat am Mittwoch ernannte Schweizer Delegation wird von Thomas Zeltner geleitet, dem Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), wie das Eidg. Departement des Innern (EDI) am Mittwoch mitteilte. Voraussichtlich werde die WHA eine globale Strategie und einen Aktionsplan gutheissen.
Die Schweiz werde sich aktiv für die Annahme der Strategie und des Aktionsplanes einsetzen, heisst es in der Mitteilung. Ebenso will sie sich für einen verbesserten Zugang zu Medikamenten stark machen, soweit dies der "angemessene Schutz der Rechte des geistigen Eigentums" zulässt.
Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels stehen zum ersten Mal auf der Agenda der WHA. Ein weiteres Thema ist die Bekämpfung von im Zunehmen begriffenen, nicht übertragbaren Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Was eine mögliche Grippe-Pandemie angeht, will sich die WHA über den Stand der Vorbereitungen informieren. Hier geht es vor allem um die Verteilung und den Zugang zu Impfstoffen.
sda
08.05.2008 - gem