Masern: Mehr als 1400 Fälle seit Jahresbeginn
In der Schweiz sind 2008 bis Ende April 1457 Fälle
von Masern aufgetreten. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 178
Erkrankungen gewesen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in
seinem am Montag veröffentlichten Bulletin bekannt gab.
In der Schweiz grassiert seit November 2006 eine Masern-Epidemie. Im Gesamtjahr 2007 wurden 1081 Fälle registriert. Die "Schweizer" Masern haben bereits in Deutschland und Österreich Ansteckungen verursacht.
Das BAG empfiehlt eine Impfung. Alle unter 45-Jährigen sollten demgemäss ihren Impfstatus überprüfen. Wer die Masern gehabt hat, ist immun. Der Impfstoff wirkt sofort.
Besteht bereits eine Ansteckung, kann die Impfung innert dreier Tage den Ausbruch der Krankheit verhindern. Mit einer weiteren Dosis innerhalb eines Monats wird in einem solchen Fall ein lebenslanger Impfschutz erzielt.
sda
06.05.2008 - gem